Loreto

3. Oktober 2026 / Italien / Loreto / Santuario della Santa Casa

Heute sind wir ein ordentliches Stück südwärts gefahren. Unser Ziel ist es ja immer noch, nach Sizilien überzusetzen. Hopo hat uns nach Porto Recanati gebracht, einem Badeort südlich von Ancona, den wir von früheren Reisen her kennen, und in dem wir jeweils zu übernachten pflegen. Bei „unserem“ Stammplatz angekommen, mussten wir zweimal leer schlucken. Die Stadt hat es tatsächlich gewagt, hier eine Höhenbeschränkung anzubringen. Geht’s noch? Jetzt spinnen sie vollständig, die Römer, beziehungsweise die Italiener. Versperren uns den Zugang zu „unserem“ Übernachtungsplatz. Aber kein Problem: Fünfzig Meter weiter haben wir ein Plätzchen gefunden, das mindestens ebenbürtig ist. Und die Kritik an den Italienern ist selbstverständlich nicht ernst gemeint. Ganz im Gegenteil: Deren Gastfreundschaft und die Freiheiten, die man hier als Campende noch geniessen kann, schätzen wir sehr. Mille Grazie, Italia! Unsere Reisegruppe hat sich nach der Ankunft in Porto Recanati aufgeteilt. Die eine Hälfte genoss den Strand und ging baden, die andere Hälfte setzte sich wieder einmal aufs Fahrrad. Erstes Ziel der Radtruppe war Loreto, der zweitbedeutendste Wallfahrtsort Italiens.

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