Lebrija

8. Januar 2025 / Spanien / Lebrija / Altstadt

Die Region zwischen Jerez de la Frontera und Sevilla ist sehr dünn besiedelt. Auf meiner heutigen Velofahrt durchquerte ich genau zwei Ortschaften: Trebujena mit 7’000 Einwohnern und Lebrija mit 27’000 Einwohnern. Die übrigen Ortschaften liegen etwas abseits der grossen Verbindungsstrassen. Auf diesen grossen Strassen trifft man gelegentlich auf Tankstellen und Gaststätten. Etwas abseits sieht man auch immer wieder grosse Gutsbetriebe. Sonst einfach die Strasse und viel Natur. Lebrija verfügt über eine typisch andalusische Altstadt mit engen Gassen, weissen Häusern, gelegentlichen Plätzen und einigen alten Kirchen. Vom mittelalterlichen Castillo, das über der Altstadt ragt, ist leider nicht mehr allzu viel erhalten.

Palmen-Allee

7. Januar 2025 / Spanien / Mesas de Asta / Palmen-Allee

Schön, wenn man einen Gutsbetrieb besitzt, der so gross ist, dass es sich lohnt, die Zufahrt mit einer Allee auszustatten. Speziell schön, wenn diese Allee aus lauter Palmen besteht. So gesehen in Mesas de Asta auf dem Weg von Jerez de la Frontera nach Trebujena.

Jerez de la Frontera

7. Januar 2025 / Spanien / Jerez de la Frontera / Plaza del Arenal

Jerez de la Frontera ist eine andalusische Stadt mit gut 200’000 Einwohnern. Motorsportfreunde kennen Jerez wegen dem jährlich stattfindenden Motorrad Grand Prix (grosser Preis von Spanien). Weinliebhaber kennen Jerez als Hauptstadt des Sherry. Überall in der Stadt gibt es Lagergebäude mit speziellen Kellern, sogenannte Bodegas. Und da und dort ist ein ganz spezieller, süsser Geschmack wahrzunehmen. Jerez besitzt auch eine eindrückliche Kathedrale und einige schöne Plätze. Viele gute Gründe also, um Jerez einen Besuch abzustatten.

Störche

7. Januar 2025 / Spanien / El Portal / Störche auf Fabrikruine

Störche sind eigentlich reine Zugvögel, die den Winter in Nordafrika verbringen. In Spanien und Portugal gibt es aber immer mehr Störche, die sich die anstrengenden und gefahrenvollen Flüge in den Süden und zurück ersparen. So kann man in Andalusien selbst im Winter einer Vielzahl von Störchen zuschauen. Auf dem Foto oben nisten sie auf der Ruine einer ehemaligen Zuckerfabrik.

El Puerto de Santa Maria

7. Januar 2025 / Spanien / El Puerto de Santa Maria / Am Rio Guadalete

El Puerto de Santa Maria liegt am nördlichen Ende der Bucht von Cádiz, direkt gegenüber von Cádiz. Zusammen mit Jerez de la Frontera und Sanlúcar de Barrameda bildet El Puerto de Santa Maria das sogenannte Sherry-Dreieck. Sherry ist ein verstärkter Weisswein, der einem besonderen Reifeprozess unterzogen wird. In El Puerto de Santa Maria ist unter anderen die Bodega Osborne ansässig, deren schwarzer Reklamestier überall in Spanien anzutreffen ist.

Ebbe in Cádiz

6. Januar 2025 / Spanien / Cádiz / Castillo de Santa Catalina

Cádiz liegt am Atlantik. Und da sind die Gezeiten wieder sicht- und spürbar. Der Tidenhub beträgt in Cádiz rund zwei Meter. Bei meinem Besuch heute Nachmittag war gerade Ebbe, so dass einiges auf dem Meeresboden liegen blieb. Immer wieder spezielle Bilder, die mir am Mittelmeer so nirgends begegnet sind.

Cádiz

6. Januar 2025 / Spanien / Cádiz / Kathedrale

Cádiz wurde vor rund 3000 Jahren gegründet und ist damit eine der ältesten Städte Europas (zum Teil wird sie gar als die älteste bezeichnet). Cádiz wurde am äusseren Ende einer Landzunge errichtet, die in die Bucht von Cádiz herausragt. Eine wirklich schöne Stadt, die auf drei Seiten vom Wasser umgeben ist. Wahrzeichen der Stadt ist die Kathedrale, die sich direkt an der südlichen Promenade befindet. Für Tagesbesucher kann Cádiz nervenaufregend werden. Wer mit dem Auto anreist, wird selbst in der Nebensaison seine liebe Mühe haben, einen freien Parkplatz zu finden. Und Radfahrer, die von weiter her anreisen, werden sich darüber ärgern, dass es neben Autobahnen nur abenteuerliche Nebenwege gibt, die in die Region und die Stadt führen. Bleiben noch Kreuzfahrtschiffe oder der ÖV, der aber auch kein Hit ist.

Parque Natural de Bahia de Cádiz

6. Januar 2025 / Spanien / San Fernando / Parque Natural de Bahia de Cádiz

Südöstlich der Stadt San Fernando befindet sich ein recht grosses Naturschutzgebiet, der Parque Natural de Bahia de Cádiz. Innerhalb des Parkgeländes gibt es verschiedene Ökosysteme wie Steilküsten, Strände, Dünen, kleine Seen, morastiges Küstengebiet und Überschwemmungsland. Diverse kleine Naturwege führen durch den Park. Von Süden her kommend durfte oder musste ich den Park unbedingt durchfahren, da sonst nur Autobahnen nach San Fernando und Cádiz führen. Da es die letzte Nacht intensiv geregnet hat, konnte ich heute besonders viele blühende Pflanzen bewundern. Das die positive Seite der Parkdurchquerung. Die Schattenseite der Regennacht: wegen den heftigen Niederschlägen waren die Wege voller Pfützen und Morast. Teilweise hat sich am Fahrrad so viel Dreck angesammelt, dass die Räder nicht mehr richtig drehen konnten. Schwer- und Dreckarbeit war gefragt. Aber gleichwohl ein schönes Erlebnis und eine bleibende Erinnerung.

Cabo Roche

6. Januar 2025 / Spanien / Roche / Cabo Roche

Braucht jemand einen Anker? Hier beim Leuchtturm vom Cabo Roche liegen sie in grossen Mengen schön aufgereiht neben einem Parkplatz und neben der Strasse. Etwas Aufbereitung brauchen sie schon. Dafür sind sie – davon gehe ich jetzt einmal aus – günstig zu haben. Das Cabo Roche liegt zwischen der Stadt Conil und dem Dorf Roche. Unter einem relativ modernen Leuchtturm befindet sich ein Sporthafen. Prächtig ist der Ausblick auf den wilden Atlantik und die schroffe Küstenlandschaft. Ein Besuchens werter Ort.

Wilde Brandung in Conil de la Frontera

5. Januar 2025 / Spanien / Conil de la Frontera / Küste im Nordwesten

Conil de la Frontera ist eines der bekannten weissen Dörfer Andalusiens. Wobei Dorf eigentlich eine falsche Bezeichnung ist, den Conil zählt über 20’000 Einwohner. Zu diesen gesellen sich im Sommer bis zu 80’000 Badetouristen. Die Strände und die Küstenlandschaft hier sind wirklich schön. An der Küste sieht und hört man sofort, dass der Atlantik eine ganz andere Wucht hat als das doch eher ruhige Mittelmeer. Und es gibt auch wieder spürbare Gezeiten. In Conil beträgt der Tidenhub aktuell gut zwei Meter. Verglichen mit der Bretagne ist das eher wenig, aber doch viel mehr als am Mittelmeer.