Es blüht wie im Frühling

16. Dezember 2024 / Spanien / el Puig de Santa Maria / La Cartuja de Ara Christi

Ein paar wenige Farben dominieren aktuell die Landschaft. Da ist einmal das strahlende Blau des Himmels. Dann das dunkle grün von den Bäumen und vom Gras. Überall in den Bäumen leuchtet es orange von den reifen Orangen und Mandarinen, die aktuell gerade geerntet werden. Und immer häufiger kommt auch noch ein gelb von Blumen und Pflanzen hinzu, die bereits blühen. Einfach herrlich. Heute war wirklich ein toller Tag mit sehr viel Sonne und nur ganz vereinzelten Wölkchen. Und das bei 17 Grad am frühen Nachmittag. Sobald die Sonne aber weg ist, sinkt die Temperatur recht rasch; kommende Nacht bis auf fünf Grad. Gut, wenn man im Camper eine leistungsfähige Heizung hat.

La Cartuja de Ara Christi

16. Dezember 2024 / Spanien / el Puig de Santa Maria / La Cartuja de Ara Christi

Auf der Fahrt von Sagunto südwärts sticht mir jedes Mal die Kirche des Kartäuserklosters La Cartuja de Ara Christi ins Auge. Die Klosteranlage, die im 16. Jahrhundert gegründet wurde, versteckt sich hinter hohen Mauern. Was man dennoch zu sehen bekommt, bereitet mir jedes Mal Freude. Heute ganz speziell, kamen doch noch die Orangenbäume vor den Klostermauern hinzu, die aktuell voller erntereifer Früchte sind.

Castell de Sagunto

15. Dezember 2024 / Spanien / Sagunto / Castell de Sagunto

Bereits die Römer haben sich in Sagunto, das 25 Kilometer nördlich von Valencia liegt, niedergelassen. Aus dieser Zeit gibt es insbesondere ein römisches Theater zu sehen. Dieses wurde allerdings übermässig restauriert und sieht fast neuartig aus. Eindrücklicher ist die alte Burganlage, die riesige Dimensionen hat und sich über einen langen Bergrücken hinwegzieht. Das Castell hat eine sehr bewegte Geschichte, haben doch hier sowohl Iberer, Karthager, Römer, Mauren und als auch Franzosen ihre Spuren hinterlassen. Heute war die Burg leider geschlossen. Schade. Denn von früheren Besuchen her weiss ich, dass die Aussicht von hier oben gewaltig ist.

Floodway

15. Dezember 2024 / Spanien / Faura / Radweg nach Sagunto

Da werden Erinnerungen an Australien wach, wo wir mehrmals einen sogenannten Floodway durchqueren mussten – oder besser gesagt durften. Nördlich von Sagunto ist der Radweg ganz offensichtlich Teil des lokalen Bewässerungssystems. Das Wasser aus einem Bewässerungskanal wird dort in das als Radweg dienende Strässchen geleitet, um wenig später in einen anderen Bewässerungskanal abzufliessen. Wer hier durch will muss sich selber arrangieren. Aber kein Problem. So hoch war das Wasser nun auch wieder nicht (maximal 20 Centimeter an der tiefsten Stelle). Und der Weg durch die Orangenplantagen ist so schön, dass man ohne Klagen halbnasse Schuhe in Kauf nehmen kann.

Reisfelder bei Xilxes

15. Dezember 2024 / Spanien / Xilxes / Reisfelder

Etwa auf halber Strecke zwischen Castelló de la Plana und Valencia bin ich wieder einmal auf Reisfelder gestossen. Keine wahnsinnig grosse Plantage. Aber die Reisfelder gefallen mir einfach. Ganz speziell bei diesem Wetter. Heute war wieder ein prächtiger Tag mit viel Sonnenschein und Temperaturen bis 17 Grad. Erst am späteren Nachmittag zogen Wolken auf. Auch für die kommende Woche sieht es sehr gut aus. Meist sonnig, nur zweiweise etwas Bewölkung. Und die Temperaturen sollen teilweise gar auf über zwanzig Grad ansteigen. Schöne Aussichten!

el Grau de Castelló

15. Dezember 2024 / Spanien / el Grau de Castelló / Leuchtturm

Sieht fast so aus als ob der Leuchtturmwärter von el Grau de Castelló Kinder hätte und man ihm deshalb einen Spielplatz um seinen Leuchtturm gebaut hat. Aber diese Interpretation ist wohl falsch. So wie es ausschaut ist der Leuchtturm seit langer Zeit nicht mehr in Betrieb. Die Kinder dürfte es kaum gross stören, dass mitten in ihrem Spielplatz ein richtiger Leuchtturm steht. Ganz im Gegenteil. Wo gibt es das schon?

Castelló de la Plana

14. Dezember 2024 / Spanien / Castelló de la Plana / Konkathedrala Santa Maria

Spanien bereitet sich auf das Weihnachtsfest vor. In vielen Städten und grössen Gemeinden werden überdimensionale Krippen aufgestellt. Riesige Weihnachtsbäume werden bunt geschmückt. Daum herum werden richtige Weihnachtslandschaften aufgebaut, wie hier auf der Plaça Major in Castelló de la Plana. Eigentliche Weihnachtsmärkte mit einer Vielzahl von Verkaufsständen sind mit hingegen bisher nicht begegnet. Der Kommerz hält sich im Hintergrund. Hier zählt das Fest.

Bahntrassenradweg bei Oropesa

14. Dezember 2024 / Spanien / Orpesa / Via Verde Benicassim

Zwischen Oropesa und Benicassim gibt es einen rund sieben Kilometer langen Radweg, der auf einer stillgelegten Bahntrasse verläuft. Man fährt dabei auch durch Tunnels und Felseinschnitte. Da die Steigungen sehr moderat und die Kurvenradien extrem weit sind, ist das Befahren dieses Radwegs recht entspannend. Kommt hinzu, dass es keinen motorisierten Verkehr gibt. Die herrliche Küstenlandschaft macht diese paar Kilometer erst recht zu einem speziellen Erlebnis.

Kreiselkunst in Oropesa

14. Dezember 2024 / Spanien / Oropesa / Kreisel

Kreisel gibt es mittlerweile fast überall auf der Welt. Und Kunstwerke in Kreiseln wohl auch. Damit ein Kreisel noch Erwähnung findet, muss er schon ganz speziell sein. Der oben abgebildete ist es meiner Ansicht nach. Ein Kreiselkunstwerk von dieser Grösse ist mir bisher nirgends begegnet. Und es gibt in Oropesa mindestens zwei weitere ähnlich auffällige Kreisel. Auch etliche Parkanlagen sind sehr schön gestaltet. Die Gemeinde gibt sich wahrlich Mühe, den öffentlichen Raum mit Kunst zu verschönern. Das darf lobend erwähnt werden.

Cami de la Mar bei Peniscola

13. Dezember 2024 / Spanien / Peniscola / Cami de la Mar nach Alcossebre

Peniscola und Alcossebre liegen gut 15 Kilometer auseinander. Das dazwischen liegende Gelände bildet den Parc Natural del la Serra d’Irta. Autofahrer sind gezwungen, einen gehörigen Umweg zu machen, um diesen Naturpark zu umfahren. Für Fussgänger und Fahrradfahrer gibt es hingegen eine Schotterpiste, die mehr oder weniger direkt dem Meer entlang führt. Etwas anstrengend, weil die Strecke immer wieder ansteigt und abfällt. Und ohne Federung muss der ganze Körper einige Schläge aushalten. Aber herrlich, ohne Verkehr im Naturpark der schönen Küste entlang zu radeln. Für mich wird dieser Streckenabschnitt als einer der Höhepunkte dieser Reise in Erinnerung bleiben.