Kleine Meerjungfrau

3. September 2025 / Dänemark / Kopenhagen / Ostbassin / Kleine Meerjungfrau

Bei unserer Berichterstattung über Kopenhagen darf die Kleine Meerjungfrau natürlich nicht unerwähnt bleiben. Wir sind auf unseren Touren durch die dänische Hauptstadt gleich auf zwei Kleine Meerjungfrauen gestossen. Die eine war von Scharen von Touristen umzingelt, die um die beste Position für ihre Selfies rangelten. Bei der zweiten waren wir praktisch alleine. Ob die klassische oder die moderne Meerjungfrau die schönere ist, ist natürlich Geschmackssache. Im Blog bilden wir die ab, die (noch) weniger bekannt ist.

Ein Hoch der Banane

3. September 2025 / Dänemark / Kopenhagen / Skulptur vor Thorvaldsen-Museum

Speziell für Velofahrer gehören Bananen zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln. Sie sind nahrhaft, gesund und schmecken gut. Höchste Zeit, dass endlich jemand ein Denkmal für die Banane erschaffen hat. Wobei: Wir sind uns nicht ganz sicher, ob es sich bei den Früchten auf der Skulptur der Künstlerin Bharti Kher tatsächlich um Bananen handelt. Wir bleiben noch zwei oder drei Tage in Dänemark und werden nun alle dänischen Bananenplantagen abklappern, um zu schauen, ob die Früchte hier tatsächlich so aussehen. Wir werden über unsere Erkenntnisse berichten. Oder vielleicht auch nicht …

Vestbassin

3. September 2025 / Dänemark / Kopenhagen / Vestbassin

Wir waren heute mehrheitlich mit dem Fahrrad unterwegs. Das hat unter anderem den Vorteil, dass man auch in etwas abgelegenere Quartiere kommt und Dinge entdeckt, die man als Fusstourist kaum zu sehen bekommt. Von diesen kleinen Entdeckungen hat uns das Vestbassin, das nordöstlich von Kopenhagens Zentrum liegt, speziell gut gefallen. Direkt am Wasser gibt es hier eine sehenswerte Kombination aus alten Hafengebäuden und moderner Architektur. Im nahe gelegenen Restaurant Kiin Kiin (thailändische Küche) haben wir herrlich Mittag gegessen. Schliesslich gab’s heute etwas zu feiern.

Umgewöhnung auf einheimische Vierbeiner

3. September 2025 / Dänemark / Kopenhagen / Langeliniekaj-Leuchtfeuer

Unsere Skandinavien-Reise neigt sich ihrem Ende entgegen. Zeit also, sich allmählich wieder auf zuhause einzustellen. Rentiere, die uns im hohen Norden so viel Freude bereitet haben, werden wir nun definitiv keine mehr zu sehen bekommen. Dafür wieder muhende Vierbeiner. Daran hat uns das Plastikvieh, das beim Langeliniekaj-Leuchtfeuer für eine Eisdiele Werbung macht, charmant erinnert.

Kopenhagen

3. September 2025 / Dänemark / Kopenhagen / Schloss Rosenborg

Das Wetter hat unseren Tatendrang in den letzten Wochen gelegentlich eingebremst. Wir sind etwas verwöhnt und haben meist keine Lust mehr, uns bei schlechtem Wetter eine noch so interessante Stadt oder Gegend anzusehen. Heute haben wir keinen Grund, uns beim Wettergott zu beklagen. Im Gegenteil: er hat uns prächtiges Wetter geschenkt und wir haben in Kopenhagen einen superschönen Tag verbracht. Wir haben in den letzten acht Wochen viele tolle Städte gesehen. Kopenhagen war die schönste. Die Stadt ist sehr abwechslungsreich und hat enorm viel zu bieten. Und alle Sehenswürdigkeiten sind gut zu Fuss oder noch besser mit dem Fahrrad zu erreichen. Wir sind begeistert.

Brøndby Strand

2. September 2025 / Dänemark / Brøndby Strand / Brøndby Strand Kirke

Bye bye Schweden. Eigentlich wollten wir noch ein oder zwei Tage länger in Südschweden bleiben. Das Wetter war heute aber so garstig, dass wir keine Lust hatten, uns mit Regenschirmen bewaffnet noch etwas anzuschauen. Wir sind daher nach Dänemark übergesiedelt. Der Weg führt uns über die Öresundbrücke, ein imposantes Bauwerk, das aus einer acht Kilometer langen Hochbrücke und einem vier Kilometer langen Tunnel besteht. Gelandet – oder besser gesagt gestrandet – sind wir in Brøndby Strand, einer Vorortsgemeinde von Kopenhagen. Der Ort besitzt einen bekannten und erfolgreichen Fussballverein und schöne Strände. Und von hier aus gelangt man rasch per ÖV oder Fahrrad ins Zentrum von Kopenhagen. Und auf den Besuch der dänischen Hauptstadt, der für morgen auf dem Programm steht, freuen wir uns nach dem heutigen trüben Tag speziell.

Windmühle in Böda

1. September 2025 / Schweden / Böda auf Öland / Windmühle

Die Windmühlen werden uns fehlen, sobald wir Öland verlassen haben. Rund 350 Windmühlen auf einer Insel mit einer Fläche von 1’342 Quadratkilometern ist schon eindrücklich. Nicht alle sehen so toll aus wie die abgebildete. Einige sind doch stark verwittert oder sie haben abgebrochene Flügel. Mehrheitlich geben sie aber ein gutes Bild ab. Die Inselbewohner sind stolz auf ihr kulturelles Erbe und tun einiges für den Unterhalt ihrer Windmühlen. Finanziert wird dieser Unterhalt hauptsächlich von privaten Besitzern, lokalen Vereinen und Stiftungen, durch private Spenden sowie aus Einnahmen aus dem Tourismus.

Burgruine aus der Eisenzeit

1. September 2025 / Schweden / Ismantorps borg auf Öland / Burgruine

Auf Öland gab es ursprünglich einmal sechzehn Burgen, die heute meist stark zerfallen sind. Eine der grössten ist Ismantorp borg. Die Anlage besteht aus einem äusseren Steinwall mit etwa 125 Metern Durchmesser und rund drei Meter hohen Mauern. Im Innern der Burg gibt es 88 Hausfundamente. Ismantorp wurde zwischen dem 3. und dem 7. Jahrhundert nach Christus genutzt, Die Burg liegt im Zentrum der Insel mitten in einem Feuchtgebiet und ist nur auf schmalen Strässchen zu erreichen. Am Schluss steht noch eine kurze Wanderung durch einen dichten Wald an. Erinnerungen an Mexiko wurden wach, weil dort gewisse abgelegene Ausgrabungsstätten auch nur auf abenteuerlichen Wegen zu erreichen sind.

Hafen von Sandvik

31. August 2025 / Schweden / Sandvik auf Öland / Hafen

Die kleine Gemeinde Sandvik trumpft nicht nur mit der grössten Windmühle Ölands auf, sondern hat auch einen hübschen Hafen anzubieten. Viel Betrieb war heute Nachmittag nicht auszumachen. Kein Problem. Wenn der Hafen so malerisch aussieht, braucht es nicht noch viel Action.

Die grösste Windmühle Ölands

31. August 2025 / Schweden / Sandvik auf Öland / Windmühle

Öland ist die Insel der Windmühlen. Einst soll es zweitausend Windmühlen auf der Insel gegeben haben. Heute sind es noch rund 350, die unter Denkmalschutz stehen. Wenn man über die Insel fährt, stösst man alle paar Kilometer auf eine. Und alle sehen irgendwie anders aus. Die Vielfalt ist wirklich eindrücklich. Die grösste Windmühle auf Öland steht in der Gemeinde Sandvik im Norden der Insel. Die Windmühle ist 26 Meter hoch und ihre Flügel haben eine Spannweite von 24 Metern. Imposant. Ein zweistöckiger Sockel aus Kalkstein bildet den unteren Teil des Bauwerks, darauf aufbauend gibt es weitere acht Stockwerke. Die Windmühle beherbergt heute ein beliebtes Ausflugsrestaurant.