Ausreise aus Moldawien

4. Mai 2026 / Moldawien / Bursuc / Kloster Hincu

Nach vier Tagen habe ich Moldawien wieder verlassen. Das kleine Land (die Fläche entspricht rund achtzig Prozent derjenigen der Schweiz) hat mir sehr gut gefallen. Moldawien und Rumänien sind sich kulturell, sprachlich und historisch sehr ähnlich und beide Staaten pflegen enge Beziehungen zueinander. Auch die Flaggen sehen ähnlich aus. Moldawien ist aber aus meiner Sicht noch viel ursprünglicher als Rumänien. Hier habe ich mich zum Teil in eine andere Zeit zurückversetzt gefühlt. Dann hatte ich das Gefühl, durch ein offenes Freilichtmuseum zu fahren, so schön gepflegt waren viele der alten Häuser am Strassenrand. Das Reisen in Moldawien war aus meiner Sicht einfach und auch die Ein- und Ausreise verliefen relativ unkompliziert (verglichen mit den Grenzübertritten rund um die Türkei). Die vier Tage in Moldawien werde ich als eines der Highlights meiner Balkanreise in Erinnerung behalten.

Kloster Hincu

4. Mail 2026 / Moldawien / Bursuc / Kloster Hincu

Kurz vor der Ausreise aus Moldawien habe ich nochmals bei einem Kloster einen Zwischenstopp eingelegt. Kloster Hincu ist eines der bedeutendsten orthodoxen Klöster in Moldawien. Das Kloster, das 1678 gegründet wurde, war ursprünglich eine Einsiedelei für Frauen. Die Anlage umfasst heute zwei Hauptkirchen, eine Sommerkirche und eine Winterkirche. Leider waren heute beide nicht zugänglich. Der Besuch vor Ort hat sich gleichwohl gelohnt.