

15. April 2026 / Griechenland / Larisa / Kirche östlich vom Stadtpark
Nach 32 Übernachtungen in der Hellenischen Republik habe ich heute Nachmittag Griechenland in Richtung Nordmazedonien verlassen. Griechenland war einerseits ein Reiseziel, andererseits diente es uns auch als Drehscheibe. Zweimal bin ich von Athen aus für je zehn Tage in die Schweiz zurückgekehrt. Griechenland diente uns auch als Durchreiseland auf dem Weg in die Türkei und in die Kaukasusstaaten Georgien und Armenien. Daneben haben wir aber auch ganz gezielt Orte und Regionen auf dem Peloponnes angesteuert. Aufgrund dieser verschiedenen Zielsetzungen erscheinen die Wege, die wir in Griechenland zurückgelegt haben, sehr wirr. Der Start war eher schwierig, weil das Wetter schlecht war. Dann haben wir ordentlich Zeit in die Suche nach einer Werkstatt investieren müssen, die in der Lage war, Hopos Federung zu reparieren. Und auf dem Weg in die Türkei und zurück haben wir auch Gegenden durchfahren, die nicht allzu attraktiv waren. Wir haben aber auch sehr viel Schönes in Griechenland sehen und erleben dürfen. So sind etwa die Meteora-Klöster extrem beeindruckend und die Hauptstadt Athen hat enorm viel zu bieten. Ganz speziell war es auch, bei kühlen Lufttemperaturen im warmen Schwefelbach bei den Thermophylen zu baden. Fasziniert hat uns vor allem aber der Peloponnes, wo wir tolle Küsten, wunderschöne kleine Fischerdörfer und wildromantische Täler und Schluchten angetroffen haben. Speziell gut gefallen hat uns auch, dass hier vieles noch recht authentisch ist (je südlicher, desto stärker). Wenn es sich irgendwie einrichten lässt (und davon gehen wir doch aus), kommen wir bestimmt wieder zurück nach Griechenland, mit dem Ziel, insbesondere den Peloponnes noch besser kennenzulernen.