Vila Viçosa

22. April 2025 / Portugal / Vila Viçosa / Igreja dos Agostinhos

Das Landstädtchen Vila Viçosa (7’000 Einwohner) ist bekannt für einen stattlichen Palast. Dieser lag heute Nachmittag aber bereits im Schatten und war wenig fotogen. Dafür hat die gegenüberliegende Kirche umso mehr Sonne abbekommen.

Estremoz

22. April 2025 / Portugal / Estremoz / Largo General Graça und Oberstadt

Estremoz liegt gut vierzig Kilometer nordöstlich von Évora und zählt rund 10’000 Einwohner. Bekannt geworden ist die Stadt vor allem durch den weissen, qualitativ hochwertigen Marmor, der hier abgebaut und verarbeitet wird. Portugal ist weltweit das zweitgrösste Marmorexportland, und 90 % des Marmors stammen aus der Region um Estremoz. Die Stadt hat viele Kulturdenkmäler aufzuweisen, darunter eine Burg mit mittelalterlichen Befestigungsmauern und alte Zitadelle.

Évoramonte

22. April 2025 / Portugal / Évoramonte / Igreja Matriz de Santa Maria und Castelo

Wir haben endlich wieder schönes Wetter. Noch nicht wolkenlos. Und auch noch nicht richtig warm. Aber doch viel Sonne und viel blauer Himmel. Wir haben es genossen und haben heute einige kleinere Orte und Städte besucht. Schliesslich sind wir bei trübem Wetter lange genug im Camper „rumgehangen“. Zuerst haben wir nochmals in Évora ein paar Runden gedreht und sind dann in das nahegelegene Évoramonte gefahren. Das alte Évoramonte befindet sich auf einem Hügel und besteht aus einer Wehrmauer mit zwei grösseren Toren, einer Burg, einer Kirche und ein paar wenigen Häusern. Der Ausblick, den man hier oben geniessen kann, ist gewaltig.

Évora und sein römischer Tempel

21. April 2025 / Portugal / Évora / Templo Romano

Ziel unserer heutigen Reise war Évora. Die Stadt liegt mit ihren knapp 60’000 Einwohnern rund 150 Kilometer östlich von Lissabon in der Region Alentejo. Évora besitzt eine sehr schöne Altstadt. Ihr historisches Zentrum gehört bereits seit 1986 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Die Stadt wurde im Laufe der Jahrhunderte von vielen Kulturen geprägt. Die Römer, die Mauren und die portugiesischen Könige des Mittelalters hinterliessen hier ihre Spuren. Speziell schön ist der Platz zuoberst in der Altstadt, auf dem die Ruinen eines römischen Tempels (im 1. Jahrhundert nach Christus zu Ehren von Augustus errichtet), die Kathedrale und einige Museen zu finden sind. Évora hat aber auch sonst viele hübsche Ecken zu bieten. Trotz trübem Wetter hat sich unser Abstecher hierhin gelohnt.

Palmela

21. April 2025 / Portugal / Palmela / Castelo

Wir haben Lissabon bereits wieder verlassen. Die portugiesische Hauptstadt gefällt uns. Sie aber nochmals bei trübem Wetter und bei Regen anzuschauen, war uns zuwider. Wir ziehen es vor, einen Abstecher ins Landesinnere zu machen. Dort war das Wetter heute auch nicht besser. Wir haben aber wenigstens Städte zu sehen bekommen, die wir noch nicht kannten. Und wir haben in ein paar Tagen immer noch die Möglichkeit, von Norden her ohne grossen Umweg nochmals nach Lissabon zu fahren. Das Wetter wird dann wohl besser sein. Und es wird sicher weniger Leute haben. Einen ersten Zwischenhalt haben wir heute in Palmela eingelegt. Palmela ist ein hübsches Landstädtchen auf der Sétubal-Halbinsel. Die Altstadt wird von einer sehenswerten Burg überlagert. Ein Abstecher, der sich lohnt.

Mosteiro dos Jerónimos

20. April 2025 / Portugal / Lissabon / Mosteiro dos Jerónimos

Einige Kilometer ausserhalb des Zentrums befindet sich im Stadtteil Belém das Hieronymitenkloster (auf portugiesisch das Mosteiro dos Jerónimos). Mit dem Bau des Klosters wurde 1502 begonnen. 1983 wurde es von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Das Kloster ist eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in Lissabon. Besonders gefreut hat uns heute, dass es bei unserem Besuch vor Ort doch tatsächlich einige Sonnenstrahlen geschafft haben, die sonst recht zähe Wolkendecke zu durchbrechen und die ganze Szenerie ein klein wenig aufzuhellen.

Altstadttram auf Abwegen

20. April 2025 / Portugal / Lissabon / Tram-Graffiti

Mit einem kühnen Satz zur Seite konnten wir uns gerade noch vor dem Altstadttram retten, dass die Treppe runtergedonnert kam. Was hat es dazu gebracht, seine Schienen zu verlassen? Wir wissen es nicht genau. Sicher war es nicht auf der Suche nach einem Osternest, denn diesen Brauch kennt man hier so wenig wie gefärbte Ostereier. Gut möglich, dass es überfüllt war. Denn die historischen Altstadttrams zählen zu den Hauptsehenswürdigkeiten Lissabons. Der Andrang heut war enorm. An der einzigen Haltestelle, an der man zusteigen konnte, bildete sich eine extrem lange Warteschlange. Wir gehen davon aus, dass man mindestens eine Stunde warten musste. Das war uns zu lang. Wir haben die Altstadt daher zu Fuss erkundet. Was ganz schön gefährlich sein kann …

Lissabon unter einem grauen Wolkendeckel

20. April 2025 / Portugal / Lissabon / Altstadt vom Miradouro da Graça aus

Lissabon ist eine tolle Stadt, die schön am Fluss Tejo gelegen ist und die ein spezielles Flair ausstrahlt. Heute hat sich die Stadt aber unter einem zähen Wolkendeckel versteckt. Alles war grau in grau. So verliert sogar eine so tolle Kapitale wie Lissabon etwas von ihrem Glanz. Kam hinzu, dass die Altstadt aufgrund der Osterfeiertage voll von Touristen war (zu denen natürlich auch wir zu zählen sind). An etlichen Orten gab es längere Warteschlangen. Morgen soll noch Regen hinzukommen. Keine wirklich erfreulichen Aussichten. Gut möglich, dass wir unseren Besuch in Lissabon verkürzen und nicht noch einen zweiten und einen allfälligen dritten Tag anhängen.

Vila Nova de Milfontes

19. April 2025 / Portugal / Vila Nova de Milfontes / Rio Mira

Einen zweiten Zwischenhalt auf dem Weg nach Lissabon haben wir in Vila Nova de Milfontes (übersetzt „neues Dorf der Tausend Quellen“) eingelegt. Kurz bevor wir dort eintrafen, hat es noch einmal richtig geregnet. Ein gutes Zeichen, denn auf einen kurzen Regenschauer folgt hier meist eine rund halbstündige Phase mit Sonnenschein und blauem Himmel. Auch Vila Nova de Milfontes liegt an einer Flussmündung, dieses Mal an jener vom Rio Mira. Auf beiden Seiten des Flusses gibt es je einen grossen, prächtigen Strand. Speziell ist hier, dass es eine kleine Fährverbindung (nur Personentransport) gibt, die hauptsächlich dazu dient, Badende vom Städtchen an den gegenüberliegenden Strand zu befördern.

Praia de Odeceixe

19. April 2025 / Portugal / Odeceixe / Praia de Odeceixe-Mar

Auf der Fahrt nach Lissabon haben wir einen kurzen Zwischenhalt in Odeceixe eingelegt. Gut zwei Kilometer westlich der Stadt fliesst der Ribeira de Seixe in den Atlantik. An der Mündung des Flusses liegt die wunderschöne Praia de Odeceixe. Der Strand soll einer der schönsten an der ganzen portugiesischen Westküste sein. Aufgrund der starken Brandung zieht er viele Surfer an. Heute Vormittag war es recht kühl, so dass wir den Strand noch fast menschenleer vorfanden. Die Praia de Odeceixe ist längst kein Geheimtipp mehr. Im Sommer soll er viele Bedegäste anziehen. Der Strand ist aber so gross, dass man sich auch in der Hochsaison noch komfortabel ausbreiten könne. Einen Parkplatz zu finden soll deutlich schwieriger sein als einen Platz am Strand.