Hafen von Skarsvag

4. August 2025 / Norwegen / Skarsvag / Hafen

Im Sechzig-Seelen-Dorf Skarsvag gibt es eine Kirche, ein Restaurant, einen Gemeinschaftsraum, etliche Touristenunterkünfte, die Häuser der Einheimischen und einen ordentlich grossen Hafen. Skarsvag soll das nördlichste Fischerdorf der Welt sein. Ob das stimmt, wissen wir nicht. Wir sind uns allerdings sicher, dass der Fischerhafen sehr malerisch aussieht. Und direkt hinter dem Horizont liegt das Nordkap. Aber von dem haben wir uns für dieses Jahr definitiv verabschiedet.

Skarsvag

4. August 2025 / / Norwegen / Skarsvag / Dorf

Wir sind mit der Vorstellung angereist, dass wir auf dem Parkplatz beim Nordkap übernachten werden. Seit diesem Jahr ist hier das Parkieren während den Sommermonaten aber auf fünf Stunden begrenzt. Wir sind daher um Mitternacht wieder abgereist. Fahren in der Nacht ist etwas, was ich gar nicht mag. Gestern war es jedoch kein Problem, da es hier um Mitternacht immer noch fast taghell ist. Ein spezielles Erlebnis. Übernachtet haben wir in Skarsvag, das sieben Kilometer südlich vom Nordkap liegt. Ein Dörfchen mit sechzig Einwohnern, in dem es top ruhig ist und das uns sehr gut gefallen hat.

Der etwas andere Blick aufs Nordkap

4. August 2025 / Norwegen / Skarsvag / Kirkeporten

Das Dorf Skarsvag liegt sieben Kilometer südlich vom Nordkap. Von hier aus kann man eine kürzere Wanderung zu einem Felsentor unternehmen, das Kirkeporten genannt wird. Wenn man vom richtigen Standort aus durch die Kirkeporten blickt, sieht man direkt aufs Nordkap. Ein wirklich spezieller Blick. Die Wanderung, die über Matten führt, auf denen die Rentiere grasen, ist auch sonst sehr lohnenswert. Und man trifft hier definitiv auf weniger Menschen als am Nordkap.

Sonnenuntergang am Nordkap

3. August 2025 / Norwegen / Nordkap / Sonnenuntergang

Wir haben wirklich einen guten Zeitpunkt zum Besuch des Nordkaps erwischt. Zuerst haben wir das Kap bei Tageslicht betrachten können, später durften wir noch einen Sonnenuntergang miterleben. Keinen perfekten, aber einen schönen. Perfekt war er deshalb nicht, weil die Sonne nicht hinter dem Horizont, sondern hinter einem Wolkenband verschwand. Aktuell geht die Sonne am Nordkap schon wieder für knapp zwei Stunden unter. Hell ist es rund um die Uhr. Ein ganz spezielles Erlebnis.  

Nordkap

3. August 2025 / Norwegen / Nordkap / Meridiankugel

Wir haben es geschafft. Nach 5’649 Kilometern Fahrt sind wir am Nordkap angelangt. Und unser Zuwarten auf ein günstiges Wetterfenster hat sich gelohnt. Für kurze Augenblicke präsentiert sich das Nordkap wirklich im allerbesten Licht. Rasch kommen dann aber wieder dicke Nebelschwaden. Und es stürmt und ist recht kalt. Irgendwie ein magischer Ort, aber kein Ort, an dem man es wirklich lange aushält. Die meisten Besucher sind daher nur kurz draussen und verdrücken sich dann in der Nordkaphalle oder in ihren Wohnmobilen. Trotz der garstigen Bedingungen hier oben ist das Nordkap aber ein Ort, den zu besuchen es sich wirklich lohnt. Wegen dem Nordkap selbst, aber vor allem wegen der wunderschönen Reise hierhin.

Papageientaucher

3. August 2025 / Norwegen / Honningsvag / Papageientaucher

Auf der Nordkapinsel Mageroya gibt es auch Papageientaucher. Oder besser gesagt auf kleinen Inseln, die der Hauptinsel Mageroya vorgelagert sind. Mit Ausflugsbooten kann man zu den dortigen Vogelfelsen fahren. Uns ist das im Moment ein wenig zu umständlich, zumal die Wetteraussichten nicht die besten sind. Wir begnügen uns daher mit dem Grafitti-Papageientaucher, auf den wir in Honningsvag gestossen sind. Und wir warten weiterhin auf besseres Wetter, um zur Nordkapspitze zu fahren.

Neue Stiefel gefällig?

3. August 2025 / Norwegen / Honningsvag / Stiefel

Wir sind an keine Termine gebunden und haben zum Glück recht viel Zeit. Wir haben uns daher vorgenommen, mit der Fahrt zur Nordkapspitze zuzuwarten, bis sich ein Fenster mit gutem Wetter öffnet. Das sollte heute Abend der Fall sein. Bis dahin verbringen wir ordentlich viel Zeit im Camper und erkunden Honningsvag. Neben dem Hafen sind wir hier noch auf einige andere schöne Fotomotive gestossen. Toll sind die vielen bunten Farben, die es hier zu sehen gibt, und die im Nordlandlicht besonders gut zur Geltung kommen.

Honningsvag

3. August 2025 / Norwegen / Honningsvag / Hafen

Wir sind auf der Insel Mageroya angekommen, auf der sich das Nordkap befindet. Auf die Insel kommt man durch den knapp sieben Kilometer langen Nordkaptunnel, dessen tiefste Stelle sich 212 Meter unter dem Meeresspiegel befindet. Übernachtet haben wir in Honningsvag, dem Hauptort der Insel, in dem auch die Kreuzfahrtsschiffe und die Schiffe der Hurtigruten anlegen. Von Honningsvag haben wir nicht allzuviel erwartet. Einmal mehr wurden wir aber positiv überrascht. Der Fischerhafen, den wir hier vorgefunden haben, sieht toll aus. Und wir hatten das Glück, dass wir zur richtigen Zeit zu unserem Spaziergang aufgebrochen sind. An einem mehrheitlich trüben Tag haben wir genau das Zeitfenster getroffen, an dem die Sonne schien und sich sogar ein Stück blauer Himmel zeigte.

Strassenblockade

2. August 2025 / Norwegen / Stranda / Rentiere

Die Strassen hier im hohen Norden gehören den Rentieren. Das glauben zumindest die Rentiere selbst. Sind sie einmal auf den Strassen unterwegs, lassen sie sich durch nichts beirren. Vor Motorfahrzeugen haben sie nicht den geringsten Respekt. Sie scheinen vielmehr Spass daran zu haben, den Verkehr zu blockieren. Hupen und lautes Fluchen bringt nichts. Wegschubsen haben wir aus Respekt vor den Tieren nicht versucht. Wir glauben aber, dass auch das nicht viel bringen würde. Der einzige Weg, um die Fahrbahn wieder freizubekommen, ist auszusteigen und auf die Tiere zuzugehen. Im Gegensatz zu Fahrzeugen halten sie zu Menschen einen gewissen Abstand.

Porsangerfjord

2. August 2025 / Norwegen / Lakselv / Porsangerfjord

Unsere erste Nacht in Norwegen haben wir in Lakselv am Porsangerfjord verbracht. Abgesehen von einem Gewitter war es total ruhig. Das Wetter hier in Norwegen ist so, wie wir es von einer früheren Reise her kennen: Sonnenschein, starke Bewölkung und Regen lösen sich in relativ rascher Reihenfolge ab. Heute sind wir bis auf die Insel Mageroya gefahren, auf der sich das Nordkap befindet. Hier warten wir nun ab, bis sich ein Schönwetterfenster öffnet. Das Zuwarten vor dem eigentlichen Ziel ist nötig, weil man sich mit einem Wohnmobil im Sommer maximal fünf Stunden auf dem Nordkap-Parkplatz aufhalten darf. Momentan sieht es so aus, als ob wir morgen Abend die verbleibenden 33 Kilometer zurücklegen werden.