Türkei

30. Januar 2026 / Türkei / Dogubeyazit / Ishak-Pascha-Palast

Hopo will nach Asien. In den meisten europäischen Ländern war er bereits. Und auch Afrika (Marokko) hat er schon einmal kurz besucht. Nun zieht es ihn nach Asien, oder genauer gesagt, in die Türkei. Die Türkei ist das asiatische Land, das geografisch am nächsten bei der Schweiz liegt. Das Land ist riesig. Mit einer Fläche von 783’562 Quadratkilometern ist die Türkei rund 19-mal grösser als die Schweiz. Wir haben daher einiges an Weg vor uns. Zuerst zieht es uns in die Metropolen Istanbul und Ankara. Dann wollen wir der Schwarzmeerküste entlang ostwärts fahren und allenfalls auch einen Abstecher nach Georgien und Armenien unternehmen. Nach Ostanatolien und Kapadokien soll’s dann an die türkische Riviera gehen, von wo aus wir vermutlich auf dem Landweg nach Griechenland zurückkehren wollen. Wir rechnen mit rund sechs Wochen Aufenthalt in der Türkei und sind sehr gespannt, was wir unterwegs alles erleben dürfen.

Wir haben Griechenland verlassen

30. Januar 2026 / Türkei / Edirne / Grosser Basar

Am späteren Nachmittag sind wir in der Türkei angekommen. Der Grenzübertritt verlief reibungslos. Wir haben offensichtlich einen Grenzposten ausgesucht, der nur selten von Westeuropäern benutzt wird. Noch viel seltener scheinen hier Pickup-Camper zu passieren. Der Grenzbeamte, der für die Fahrzeugkontrolle zuständig war, hat auf alle Fälle Gefallen an Hopo gefunden. Statt nach Schmuggelware zu suchen, liess er sich den Innenausbau im Detail erklären. Dass wir so lange mit unserem Gefährt unterwegs sind, konnte er dann aber nur schwer verstehen. Hauptsache ist aber, dass wir nach relativ kurzer Zeit problemlos einreisen durften. Wegen einbrechender Dunkelheit haben wir von Edirne noch nicht allzu viel gesehen. Was wir aber gesehen haben, hat uns gut gefallen und Appetit gemacht auf einen ausführlicheren Spaziergang morgen Vormittag. Und die Menschen, die wir bisher angetroffen haben, waren allesamt sehr freundlich. Obwohl unser 24-Stunden-Parkplatz fast nichts kostet, hat uns der Platzwart noch mit feinen Süssigkeiten beschenkt. So reist man doch gerne in ein neues Land ein.