Im unteren Dadèstal

24. Februar 2025 / Marokko / Dadèstal / Landschaft im unteren Teil

Die meiste Zeit haben wir heute im Dadèstal verbracht. Das Dadèstal erstreckt sich ab Boumalne Dadès über gut sechzig Kilometer in nördlicher Richtung. Die Landschaft hier ist wunderschön, fast noch schöner als im Tal der Rosen. Im unteren Teil des Tals dominieren wieder rötliche Felsen. Oben tauchen dann ganz andere Gesteinsformationen auf. Die Fahrt durch das Tal ist ausgesprochen abwechslungsreich und hat uns begeistert.

Boumalne Dadès

24. Februar 2025 / Marokko / Boumalne Dadès / Moschee

Entlang der Strasse der Kasbahs sind wir jetzt mehrfach auf Störche gestossen. Meist haben sie ihre Nester auf Minaretten errichtet. Passt unserer Meinung nach gut zusammen. À propos Minarette: am Freitag Abend beginnt hier in Marokko der Ramadan. Muslime dürfen dann von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang nicht Essen, Trinken und Rauchen. Viele Restaurants öffnen daher erst am Abend. Die Geschäfte haben teilweise eingeschränkte Öffnungszeiten. Mal schauen, wie sich der Ramadan auf unsere Reise auswirkt. Eine Umstellung haben wir bereits mitbekommen. In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurden die Uhren um eine Stunde zurückgestellt. Die Zeitumstellung gilt für die Zeit des Ramadans. So wird erreicht, dass der Sonnenuntergang um eine Stunde nach vorne verschoben wird und man früher wieder Essen, Trinken und Rauchen darf.

Kalaat M’Gouna

24. Februar 2025 / Marokko / Kalaat M’Gouna / Kasbah Mirna

Die Nacht, die wir frei am Fluss im Tal der Rosen verbracht haben, war ausgesprochen ruhig. Wir haben herrlich geschlafen; wie auf Rosen gebettet. Bei der Fahrt aus dem Tal heraus haben wir nochmals die herrliche Landschaft bewundern dürfen. In Kalaat M’Gouna sind wir wieder auf die Strasse der Kasbahs eingebogen. Da passt es natürlich bestens, dass die Stadt gleich selbst mit einer prächtigen Kasbah aufwarten kann.

Übernachtungsplatz vom Feinsten

23. Februar 2025 / Marokko / Tal der Rosen / Übernachtungsplatz

Das Tal der Rosen gefällt uns so gut, dass wir uns entschlossen haben, hier zu übernachten. Da es keinen Campingplatz gibt, haben wir unsere Zelte an einem prächtigen Ort direkt neben dem Fluss aufgebaut, beziehungsweise wir haben Hopo hier parkiert. Die Einheimischen scheint das nicht im geringsten zu stören. Wir treffen hier auf das, was wir seit Tagen in den Bergen erleben: die Kinder betteln nach Süssigkeiten, die Erwachsenen winken fast alle freundlich zu. Ob wir hier im Tal der Rosen „wie auf Rosen gebettet“ schlafen werden, wird sich noch weisen müssen. Einen schöneren Übernachtungsplatz können wir uns aber kaum vorstellen.

Roter Fels im Tal der Rosen

23. Februar 2025 / Marokko / Tal der Rosen / Landschaft

Tag für Tag verwöhnt uns Marokko mit wunderschönen Landschaften. Wir sind immer wieder beeindruckt davon wie abwechslungsreich das Land ist. Rote Erde gibt in etlichen Gegenden den Ton an. Diese wird dann aber meist rasch durch andersfarbige Gesteine abgelöst. Eindrücklich finden wir auch die Formen der Felsen, die sich durch die Erosion ergeben haben.

Im Tal der Rosen

23. Februar 2025 / Marokko / Tal der Rosen / Landschaft

Nach 90 Kilometer Strecke haben wir in Kalaat M’Gouna die Strasse der Kasbahs verlassen und sind ins Tal der Rosen abgebogen. In der Oase Kalaat M’Gouna und im nördlich anschliessenden Tal werden neben anderen landwirtschaftlichen Produkten auch rosarote Rosen angepflanzt. Diese werden dann unter anderem zu Rosenöl und zu Rosenwasser verarbeitet, das die Marokkaner gerne und viel gebrauchen. Leider sind wir etwas zu früh hier, ist doch die Rosenblüte erst im April und Mai. Das Tal der Rosen besticht aber auch ausserhalb der Blütezeit mit einer herrlichen Landschaft.

Ouarzazate

23. Februar 2025 / Marokko / Ouarzazate / Kasbah

Heute sind wir ein Stück weit auf der Strasse der Kasbahs gefahren, die von Ouarzazate über insgesamt 300 Kilometer in nordöstlicher Richtung nach Errachidia führt. Die Strecke trägt auch den Namen „Strasse der 1’000 Kasbahs“. Diese Zahl dürfte übertrieben sein. Tatsache ist aber, dass wir auf sehr viele Burgen gestossen sind, grössere und kleinere, alte und neuere, gut erhaltene und zerfallene. Eine eindrückliche Kasbah gibt es in der Provinzhauptstadt Ouarzazate zu sehen. Ouarzazate ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt im Süden Marokkos und ein bedeutendes Touristenzentrum. Neben der Kasbah und einem Filmstudio gibt es allerdings wenig zu sehen, das uns interessiert. Unser Aufenthalt war daher ein kurzer.

Bekannte Kasbah von Ait Ben Haddou

22. Februar 2025 / Marokko / Ait Ben Haddou / Kasbah

Bei der schönen und gut erhaltenen Kasbah im benachbarten Tamdakhte waren wir mutterseelenalleine. In und um die Kasbah von Ait Ben Haddou wimmelt es nur so von Touristen. Der Ort hat sich in den letzten Jahren zu einem touristischen Hotspot entwickelt. Es gibt mittlerweile etliche Hotels, Privatunterkünfte und Campingplätze in und um Ait Ben Haddou. Und viele Besucher werden tagsüber mit Bussen und Kleintransportern herangeführt. Ruhe findet man hier keine mehr. Bekannt ist die Kasbah, weil hier viele berühmte Filme gedreht wurden. Selbst James Bond hat sich hier schon für das Gute eingesetzt (1987, Der Hauch des Todes). Kommt hinzu, dass die direkt am Fluss liegende Kasbah toll aussieht. Kein Wunder also, dass sie so viele Besucher anzieht.

Unbekannte Kasbah von Tamdakhte

22. Februar 2025 / Marokko / Tamdakhte / Kasbah

Auf unserer heutigen Fahrt sind wir an zahlreichen Kasbahs (Burgen) vorbeigefahren. Eine ganz schöne und gut erhaltende ist die von Tamdakhte, die direkt über einer grünen Oasenlandschaft liegt. Die Kasbah diente mehrmals als Filmkulisse. Trotzdem kennen und beachten sie nur die wenigsten. Wir waren zweimal hier und immer mutterseelenalleine. Was für ein Unterschied zur nur zwölf Kilometer entfernten Kasbah von Ait Ben Haddou.

Grünes Tal

22. Februar 2025 / Marokko / Tazakhte / Grünes Tal

Die Flüsse, die die Täler des Atlasgebirges durchziehen, führen regelmässig Wasser. Die Talböden sind daher für marokkanische Verhältnisse recht fruchtbar und grün. An vielen Stellen bilden sie ein grünes Band in einer sonst sehr kargen aber farbigen Landschaft.