Hamn auf Senja

11. August 2025 / Norwegen / Hamn auf Senja / Langbaren

Gestartet sind wir heute Morgen mit starker Bewölkung. Alles war grau in grau. Da sieht auch die schönste Landschaft nicht mehr so schön aus. Doch das Wetter kann sich hier oben rasch ändern. Ab Mittag kamen wir in den Genuss von viel Sonnenschein. Und die Pracht der hiesigen Landschaft konnte sich wieder richtig entfalten.

Husøy auf Senja

10. August 2025 / Norwegen / Husøy auf Insel Senja / Dorf aus der Höhe

Das Fischerdorf Husøy liegt malerisch auf einer kleinen Insel im Øyfjorden im Nordosten der Insel Senja. Das Dorf zählt knapp 300 Einwohner. Und von was lebt es wohl? Natürlich vom Fischfang, und ein klein wenig auch vom Tourismus. Husøy ist ein junges Dorf. Die Insel wurde erst in der 1950er Jahren bevölkert. Zuvor lebte die Mehrzahl der Einwohner in einem nördlich gelegenen Dorf, das aber von Erdrutschen bedroht war und in der Zwischenzeit aufgegeben wurde. Zudem soll das Klima am neuen Standort milder und der Weg zu den Fischgründen kürzer sein. Wetterbedingt haben wir unsere Reise heute Nachmittag in Husøy unterbrochen. Wolken zogen auf und Regen ist angesagt. Die Insel Senja ist so schön, dass wir sie wenn immer möglich bei besserem Wetter erkunden wollen.

Botnhamn auf Senja

10. August 2025 / Norwegen / Botnhamn auf Insel Senja / Hafen

Wir sind gerade etwas am Inselhüpfen. Von der Insel Kvaløya (der fünftgrössten Norwegens) haben wir auf die Insel Senja (der zweitgrössten Norwegens) gewechselt. Und die Lofoten warten ja noch. Die Insel Senja wird geprägt von wilden Küsten, schroffen Bergen, tiefen Fjorden und malerischen Fischerdörfern. Sie wird oft auch als „Norwegen in Miniatur“ bezeichnet, weil sie eine vielfältige Palette an Naturerlebnissen auf relativ begrenztem Raum bietet. Wir haben unsere Erkundigungsreise im Osten begonnen und erst einmal den Hafen Botnhamn besucht. Der Hafen, der am Stønnesbotn-Fjords liegt, ist hübsch. Wir gehen aber davon aus, dass wir noch schönere zu sehen bekommen werden.

Sommarøyabrua

9. August 2025 / Norwegen / Sommarøyabrua / Blick zur Insel Haja

Auf die Insel Sommarøya gelangt man über die Sommarøyabrua. Die Brücke ist gut fünfhundert Meter lang. Sie ist so gebaut, dass sie auch von grossen Schiffen unterfahren werden kann. Vom höchsten Punkt der Brücke aus hat man einen herrlichen Blick auf die Insel Sommarøya und auf die umgebende Küstenlandschaft. Der markante Berg auf der linken Bildhälfte heisst Haja, ist 486 Meter hoch und befindet sich auf der gleichnamigen Insel Haja, die er fast vollständig bedeckt. Es wimmelt hier nur so von kleinen Inseln und Fjorden. Unübersichtlich, aber traumhaft schön.

Sommarøya

9. August 2026 / Norwegen / Hillesøya / Küste

Das kleine Inselchen Sommarøya ist wirklich traumhaft schön. Es ist eingebettet in eine wunderschöne Bergkulisse und verfügt über Strände, die stark an die Südsee erinnern. Nur die Wassertemperatur ist nicht ganz die gleiche. Das kleine Paradies ist nur 0,42 Quadratkilometer gross und zählt gut dreihundert Einwohner. Die lokale Bevölkerung lebt hauptsächlich von der Fischerei. So sind in Sommarøy eine grössere Fischereiflotte sowie mehrere Betriebe angesiedelt, die die gefangenen Fische verarbeiten. Mit dem Tourismus ist man daran, sich ein zweites Standbein aufzubauen.

Hafen von Hillesøya

9. August 2025 / Norwegen / Hillesøya / Hafen

Heute war wieder einmal Warten angesagt. Warten auf besseres Wetter. Denn den ganzen Vormittag über hat es immer wieder geregnet. Aber unsere Wetter-App hat für den Nachmittag eine deutliche Wetterbesserung angesagt. Und die traf dann auch tatsächlich ein. Wir sind von der Insel Kvaløya, auf der wir eine sehr ruhige Nacht verbracht haben, auf die nördlich gelegenee Insel Sommarøya gefahren. Kvaløya ist die fünftgrösste Insel Norwegens, Sommarøya ist nur ein Mini-Inselchen. Aber traumhaft schön. In der Ortschaft Hillesøya, die die einzige auf der Insel ist, gibt es auch einen Hafen, was bei uns immer gut ankommt. Und wie man gut erkennen kann, hat das Wetter komplett umgeschlagen. Uns freut’s.

Fischerhütten

8. August 2025 / Norwegen / Insel Kvaløya / Fischerhütte

Entlang der Küste auf der Insel Kvaløya trifft man immer wieder auf Fischerhütten und Holzschuppen. Viele von ihnen sind im für den Norden so typischen roten Farbton gehalten. Diese traditionelle rote Farbe wird als Falunrot bezeichnet. Die Farbe wurde ursprünglich aus einem Abfallprodukt einer Kupfermine in der schwedischen Stadt Falun gewonnen. Wenn nur alle Abfallprodukte so schön wären.

Insel Kvaløya

8. August 2025 / Norwegen / Insel Kvaløya / Fischerhütte

Über eine imposante Brücke gelangt man vom Tromsø aus auf die Insel Kvaløya. Teile von Tromsø liegen gar noch auf der von mehreren Fjorden stark zergliederten Insel, die die fünftgrösste Norwegens ist. Auf der Insel gibt es viel wilde Natur, schöne Küsten und kleine Fischerhäfen zu bewundern. Das Wasser hier ist so klar, dass fast schon ein Karibik-Feeling aufkommt. Die Temperaturen sind allerdings nicht Karibik-like. Wobei: Nach einigen etwas kühleren Tagen stieg das Thermometer heute Nachmittag doch wieder auf 24 Grad an. Das Wasser ist ein paar Grad kühler. Baden ist hier oben nur etwas für ganz Hartgesottene.

Vereitelter Raub

8. August 2025 / Norwegen / Tromsø / Hafen

Auf unseren Reisen erleben wir immer wieder Überraschendes. Meist Positives, gelegentlich auch Negatives. Solches geschah heute. Heidi ist mit einem schönen Stück Pizza in der Hand durch den Hafen Tromsøs geschlendert. Die feine Pizza hat nicht nur ihr gefallen, sondern auch einer frechen Möwe. Der dreiste Vogel kam plötzlich von hinten angeflogen und wollte die Pizza rauben. Instinktiv konnte Heidi noch die Hand abdrehen. Statt in die Pizza pickte die Möwe in Heidis Hand und versetzte ihr auf der Flucht auch noch einen Flügelschlag gegen die Nase. Glücklicherweise ist aber nichts Schlimmeres passiert. Alle blieben unverletzt und die feine Pizza konnte doch noch ihrem gewünschten Bestimmungszweck zugeführt werden. Die Lehre aus dem Vorfall: Norwegen hat eine niedrige Kriminalitätsrate, vor frechen Möwen muss man sich aber auch hier wappnen.