Camargue-Pferde

18. Mai 2024 / Frankreich / Camargue / Camargue-Pferd nördlich von Saintes-Maries-de-la-Mer

Fix zur Camargue gehören nach wie vor die eher schmächtigen, weissen Camargue-Pferde, die vielerorts für einen Ausritt angeboten werden. Etwas weniger häufig anzutreffen sind die schwarzen Stiere. Daneben gibt es vereinzelt Schwäne, eine grössere Kolonie von Flamingos sowie viele andere Vogelarten zu bewundern.

Abstecher in die Camargue

18. Mai 2024 / Frankreich / Camargue / Landschaft nördlich von Saintes-Maries-de-la-Mer

Mündungsgebiete von Flüssen ziehen uns an. Auf dem Weg an die Ligurische Küste machen wir einen Abstecher in die Camargue. Nach dem Mündungsgebiet des Ebro nun also die Landschaft beim Einfluss der Rhone ins Mittelmeer. Der Hauptort der Camargue, Saintes-Maries-de-la-Mer, schreckt uns ab. Total überlaufen. Die wilde Landschaft der Camargue hat aber nach wie vor ihren speziellen Charme.

Letzter Spanien-Halt in Blanes

17. Mai 2024 / Spanien / Blanes / sa Palomera

Heute gilt es Kilometer zu bolzen, damit wir am Dienstag Morgen rechtzeitig in Lugano ankommen. Wir kommen gut voran. Einzig um Barcelona herum hat es erwartungsgemäss viel Verkehr. Nach Barcelona setzten wir den Blinker rechts und steuern Blanes an der Costa Brava an. Einmal mehr haben wir Wetterglück. Die gut fünf Stunden, die wir in und um Blanes verbringen, sind mehrheitlich sonnig. Und auch das Thermometer ist  wieder etwas angestiegen. Immer noch frostig für Spanier, für Mitteleuropäer aber passables Badewetter. Am Abend legen wir dann noch ein ordentliches Stück Weg zurück und verbringen die Nacht am Étang de la Palme nordöstlich von Perpignan.

Fangfrischer Fisch

16. Mai 2024 / Spanien / La Rapita / Hafen

La Rapita liegt am südwestlichen Rand des Ebro-Deltas. Neben einem grossen Jachthafen gibt es auch noch einen herkömmlichen Fischerhafen mit eher kleineren Fischkuttern. Am späteren Nachmittag kehren diese vom Meer her zurück in den Hafen und entleeren ihren Fang. Die Fische und Meerestiere sind bereits fein sortiert in blauen Boxen abgefüllt. Von den Booten werden sie innerhalb des Hafens zu einer Sammel- und Verteilstation gekarrt, wo sie gewogen und danach zügig ausgeliefert werden. Wo überall in Spanien landen sie wohl letztendlich auf einem Tisch?

Zurück im Ebro-Delta

16. Mai 2024 / Spanien / Ebro-Delta / Reisfeld östlich von La Rapita

Der ursprüngliche Plan war es, ein rechtes Stück Richtung Barcelona oder gar noch weiter zu fahren. Dort haben sie aber eher schlechteres Wetter gemeldet. An unserem Übernachtungsort Vinaros haben wir dagegen frühmorgens hellsten Sonnenschein. Wir ändern unsere Pläne und begnügen uns mit einer kurzen Camperfahrt. Nach nur gut 20 zurückgelegten Kilometern stellen wir unseren Hopo in La Rapita ab, einem Ort mit einem ansehnlichen Fischerhafen, den wir von früher her bereits kennen. Dann machen wir uns erneut per Bike auf ins Ebro-Delta. Die Landschaft mit den vielen Reisfeldern, der Flamingo-Kolonie und den enorm breiten, menschenleeren Sandstränden gefällt uns einfach speziell gut. Und das Wetter hat voll mitgespielt. Rund ums Ebro-Delta türmten sich vielfach hohe Wolken auf. Wir aber haben praktisch den ganzen Tag über schönsten Sonnenschein, allerdings bei eher kühleren Temperaturen.

Verlassenes Castell d’Ulldecona

15. Mai 2024 / Spanien / Ulldecona / Castell d’Ulldecona

20 km vom Hafen- und Badeort Vinaros entfernt liegt landeinwärts Ulldecona. Überragt wird das Städtchen von einer umfassend renovierten Burg. Da an einem sonst mehrheitlich trüben Tag gerade die Sonne durchdringt und es mich auf dem Fahrrad nach einigen zusätzlichen Höhenmeter gelüstet, fahre ich hoch zum Castell. Die Aussicht ist prächtig. Und auch die schön hergerichtete Burg gefällt mir. Im Sommer ist hier ein Ausflugsrestaurant geöffnet. Jetzt aber bin ich mutterseelenalleine. Eine hübsche Zufallsbekanntschaft, die einmal mehr zeigt, dass sich kleine Abstecher ins Landesinnere meist lohnen.

Faszinierendes Valencia

14. Mai 2024 / Spanien / Valencia / Hemisfèric

Auch beim x-ten Besuch fasziniert Valencia. Die Stadt mit einer knappen Million Einwohnern zeichnet sich durch ein mildes, trockenes Klima sowie durch etliche Sehenswürdigkeiten aus. Die Altstadt ist immer wieder einen Besuch wert. Und vor allem die vom spanischen Stararchitekten Santiago Calatrava (von ihm gibt es auch in der Schweiz einige Bauten) entworfene Ciudad de las Artes y de las Ciencias fasziniert jedes Mal von Neuem. Was hier geschaffen wurde ist wirklich eindrücklich. Die Kehrseite der Medaille: Valencia soll zu den höchstverschuldeten Städten Spaniens zählen.

Naturpark L’Albufera

14. Mai 2024 / Spanien / Naturpark L’Albufera / Östlich von Sollana

Südlich von Valencia liegt der Naturpark L’Albufera, der aus einem grossen See, Sümpfen und Reisfeldern besteht. Östlich von Sollana führt ein kleines Strässchen durch den südlichsten Teil des Naturparks. Ideal für einen Velofahrt zu zweit, da es kaum Verkehr hat.

Trockenheit im Mai

13. Mai 2024 / Spanien / Gandia / Flussbett des Riu Serbis

Meine heutige Velofahrt führt mich unter anderem nach Gandia. Das eigentliche Gandia liegt rund fünf Kilometer vom Badeort Gandia (auch Platja de Gandia genannt) entfernt landeinwärts. Der durchs Städtchen fliessende Riu Serbis ist bereits Mitte Mai vollständig ausgetrocknet. Das mag einerseits damit zusammenhängen, dass er rund 30 km flussaufwärts gestaut wird – vermutlich zur Bewässerung der hier vorherrschenden Zitrusplantagen. Andererseits ist es aber wohl auch schon ein Weilchen her, seit hier der letzte Regen niederprasselte.