Ribeauvillé, Elsässer Schmuckstück

11. Juli 2024 / Frankreich / Ribeauvillé / Grand Rue

Auf der Fahrt von Colmar über Riquewihr nach Ribeauvillé fahre ich durch schöne Weinberge. Meinem Navi, das mir diesen Weg gewiesen hat, sei herzlich gedankt. Dass es mir zwischendurch einen ordentlichen Anstieg eingebaut hat, sei ihm verziehen. Schliesslich steht dieses Jahr auch noch der Chasseral auf meinem Plan und da sind alle Höhenmeter, die ich vorgängig bewältige, hilfreich. Auch Ribeauvillé, ein wahres Schmuckstück unter den vielen hübschen Elsässer Weindörfern, ist noch fast leer. Der stark bewölkte Himmel ist so einfacher zu verkraften.

Colmar zu früher Stunde

11. Juli 2024 / Frankreich / Colmar / Quai de la Poissonnerie

Morgenstund hat Gold im Mund. Mag sein. Das macht das Wetter heute Morgen aber auch nicht besser. Wenigstens regnet es nicht mehr. So mache ich mich von Houssen aus per Fahrrad auf nach Colmar. Und das lohnt sich. Die Altstadt von Colmar ist auch bei bedecktem Himmel absolut sehenswert. Der Quai de la Poissonnerie, einer der Hotspots von Colmar, ist noch menschenleer. Na gut, nicht allzu erstaunlich, es ist ja noch nicht einmal sieben Uhr. Ich drehe noch ein paar Runden durch die leeren Altstadtgassen und mache mich dann auf, um noch zwei besonders hübsche Elsässer Dörfer zu besuchen: Riquewihr und Ribeaubillé.

Irland, wir kommen!

10. Juli 2024 / Frankreich / Egisheim / Place du Château Saint-Léon

Unsere erste Reise als frisch gebackene Pensionäre soll uns auf die grüne Insel führen. Rund 1’400 Kilometer Wegstrecke und zwei Überfahrten mit Fährschiffen liegen bis zur Ankunft in Irland vor uns. Wir lassen es gemütlich angehen und reisen erst einmal ins Elsass. Einen ersten Zwischenhalt – wetterbedingt wird es heute gleich auch der letzte sein – legen wir in Egisheim ein. Eine mittelalterliche Burg, eine Kapelle und der Stadtplatz bilden das Zentrum des hübschen Elsässer Winzerdorfs. Darum herum gibt es mehrere Altstadtgassen mit zahlreichen Fachwerkhäusern, die ringförmig rund ums Dorfzentrum angelegt sind. Richtig schön und jederzeit einen Besuch wert. Der im Anschluss geplante Halt in Colmar fällt buchstäblich ins Wasser. Macht nichts. Wir verbringen einen relaxten Abend. Schliesslich haben wir ja jetzt sehr viel Zeit, um Verpasstes zu einem späteren Zeitpunkt nachzuholen.

Aufziehende Regenfront am Luganersee

22. Mai 2024 / Schweiz / Castagnola bei Lugano / Blick auf den San Salvatore und den Luganersee

Den Morgen habe ich an einem Strategieworkshop der Oberaufsichtskommission Berufliche Vorsorge verbracht. Nach Sitzungsende mache ich mich kurz nach Mittag auf auf eine Biketour. Es eilt, denn bereits für Mitte Nachmittag ist Regen angesagt. In Castagnola scheint noch die Sonne. Doch die Wolken türmen sich immer mächtiger auf. Und sie werden zusehends dunkler. Ich mache noch eine Schlaufe über Morgote und schaffe es dann mit Müh und Not trocken zurück zum Hopo. Dort angekommen, beginnt es bald zu regnen. Einmal mehr Glück gehabt. Der Wettergotte war in diesen Ferien wirklich oft auf unserer Seite.

Panoramablick vom San Salvatore

21. Mai 2024 / Schweiz / Lugano / San Salvatore / Blick Richtung Süden

Nach einer mühsamen Fahrt – gut eineinhalbstunden Stau auf den rund 100 km ab Pavia – sind wir am späteren Vormittag in Lugano angekommen. Die ganze Fahrt über und auch beim Gang ins Zentrum von Lugano hat es geregnet. Ich habe am Nachmittag und am nächsten Vormittag Sitzungen in Lugano. Die vom Nachmittag findet auf dem San Salvatore statt. Tönt fast ein wenig nach Ferien. Ist es aber nicht. Aber zumindest ist es ein guter Übergang vom Ferien- ins Berufsleben. Zu meiner grossen Überraschung klärt sich der Himmel plötzlich auf. Vom Regen- bis zum Prachtwetter mit herrlichem Sonnenschein mit blauem Himmel hat es nur rund drei Stunden gedauert. So hat sich die Fahrt hinauf auf den San Salvatore doch noch richtig gelohnt. Dank klarer Sicht kann man von hier aus sogar Mailand recht deutlich erkennen. Die Stadt also, in welcher wir am früheren Vormittag noch im Stau standen.

Pittoresques Cervo

20. Mai 2024 / Italien / Cervo / Altstadt

Frühmorgens waren wir noch in der Altstadt von Imperia, die uns gut gefallen hat. Nach rund zehn Kilometer Fahrt treffen wir auf das nächste Highlight: Cervo. Das an einem Hügel errichtete alte Städtchen gefällt uns ausgezeichnet. Es sieht vom Meer her toll aus. Und ein Aufstieg durch die engen Gässchen hinauf zur Kirche und zur Burg ist ein Muss. Alles ist schön hergerichtet und gepflegt. Mindestens so schön wie die viel bekannteren Dörfer der Cinque Terre. Und es gibt kaum Touristen (zumindest Mitte Mai ist das so). Absolut lohnenswert!

Enge Altstadtgassen in San Remo

19. Mai 2024 / Italien / San Remo / Altstadtgassen

In San Remo legen wir unseren ersten Zwischenhalt in Italien ein. San Remo tönt wegen des Frühlingsklassikers Mailand – San Remo nach Profiradsport. Oder wegen des Schlagerfestivals nach Glitzer und Glamour. Im Hafen hat es dann auch eine stattliche Anzahl grösserer Jachten und dem Meer entlang prächtige Hotelbauten. Ein ganz anderes Bild gibt die Altstadt ab. Hier hat es viele enge, verwinkelte Gassen, die vielfach von Bögen überspannt sind. Wenig pompös, aber sehr malerisch.