Kloster Batschkowo

21. April 2026 / Bulgarien / Batschkowo / Kloster Batschkowo

Nur gut fünf Kilometer südlich der Festung von Asen steht das Kloster Batschkowo. Es ist das zweitgrösste Kloster Bulgariens und eines der bedeutendsten religiösen Zentren des Landes. Errichtet wurde das Kloster im Jahr 1083. Es vereint bulgarische, georgische und byzantinische Einflüsse und gilt als nationales Kulturdenkmal sowie als wichtiges Wallfahrtszentrum. Auch Batschkowo ist ein faszinierendes Kloster, das man bei einer Bulgarienreise unbedingt ansteuern sollte. Ganz speziell fand ich, dass ich die Anlage heute Vormittag fast für mich alleine hatte. Ich fand damit die Ruhe vor, mit der man ein Kloster normalerweise in Verbindung bringt.

Festung von Asen

21. April 2026 / Bulgarien / Asenovgrad / Festung von Asen / Kirche der Heiligen Mutter Gottes von Petrich

Die Festung von Asen ist eine der bedeutendsten mittelalterlichen Burgen Bulgariens. Sie thront auf einem steilen Felskamm und bietet einen weitreichenden Panoramablick über das Gebirge und die Stadt Asenovgrad. Von der Festung selbst ist allerdings nicht mehr viel zu sehen. Sie wurde im 15. Jahrhundert von den einfallenden osmanischen Armeen weitgehend zerstört. Recht gut erhalten ist hingegen noch die ehemalige Festungskirche, die spektakulär auf einem Felsvorsprung errichtet wurde. Die zweistöckige Kirche ist für ihre Wandmalereien aus dem 14. Jahrhundert bekannt und wird heute wieder aktiv für Gottesdienste genutzt. Ein tolles Gebäude an einem tollen Ort.

Plovdiv

20. April 2026 / Bulgarien / Plovdiv / Stefan-Stambolov-Platz

Plovdiv? Bis ich mich auf meinen Abstecher nach Bulgarien vorbereitet habe, hat mir dieser Name rein gar nichts gesagt. Dabei ist Plovdiv mit 350’000 Einwohnern die zweitgrösste Stadt Bulgariens. Und Plovdiv gilt als die älteste durchgehend bewohnte Stadt Europas, die auf eine über 8000-jährige Geschichte zurückblicken kann. Und die Stadt ist sehr schön und abwechslungsreich. Einmal mehr bin ich positiv überrascht von dem, was ich in Bulgarien zu sehen bekomme. Eigentlich hatte ich im Sinn, bloss für einen rund zweistündigen Stadtrundgang nach Plovdiv zu kommen. Weil es mir hier aber so gut gefällt und weil ich einen guten Übernachtungsplatz gefunden habe, habe ich mich kurzerhand entschlossen, gleich hier zu bleiben. Wenn man sich schon die Zeit nehmen kann, dann soll man sie sich an solch schönen Orten auch nehmen.

Römische Spuren in Plovdiv

20. April 2026 / Bulgarien / Plovdiv / Odeon von Philippopolis

Neben etlichen anderen Völkern waren auch die Römer eine Zeit lang in Plovdiv ansässig. Und sie haben eindrückliche Spuren hinterlassen. Zu sehen gibt es ein gut erhaltenes römisches Theater, ein römisches Stadion, ein römisches Forum mit Odeon und die prächtige Bischofsbasilika mit Mosaiken. Die Stadt integriert diese antiken Stätten nahtlos in das moderne Stadtbild. So liegt das Römische Stadion mitten in der Fussgängerzone und kann von allen Seiten her betrachtet werden. Und das abgebildete Odeon kann man direkt im Anschluss an die Fussgängerzone frei durchqueren.

Altstadt von Plovdiv

20. April 2026 / Bulgarien / Plovdiv / Altstadthäuser

Gut gefallen hat mir auch die Altstadt von Plovdiv. In dieser liegen das gut erhaltene Römische Theater und einige sehenswerte Kirchen. Und man bekommt etliche schön restaurierte Altstadthäuser zu sehen. Ausgesprochen fussgängerfreundlich ist die historische Altstadt aber nicht, sind doch die Strassen mit altem, sehr unebenem Kopfsteinpflaster befestigt. Sieht gut aus und wirkt sehr authentisch, erfordert aber ein höheres Mass an Konzentration.

Freitagsmoschee

20. April 2026 / Bulgarien / Plovdiv / Freitagsmoschee

Nein, ich bin nicht in die Türkei abgebogen. Weit wäre es allerdings nicht. Bis nach Edirne, wo wir Ende Januar auf unserer Türkeireise unseren ersten Stopp eingelegt hatten, sind es keine zweihundert Kilometer. Und reizvoll wäre es, nochmals in die Türkei abzuzweigen. Aber ich muss ja Ende Mai zurück in der Schweiz sein und Bulgarien ist auch sehr schön. Die Dschumaja- oder Freitagsmoschee ist eines der markantesten historischen Wahrzeichen im Zentrum von Plovdiv. Sie gilt als die älteste erhaltene osmanische Freitagsmoschee auf dem Balkan. Die Moschee wurde kurz nach der osmanischen Eroberung im 14. Jahrhundert an der Stelle einer christlichen Kathedrale errichtet. Auf dem Foto kann man gut erkennen, wie abwechslungsreich Plovdiv ist. Die alte osmanische Moschee steht direkt hinter dem Römischen Stadion und neben repräsentativen Altstadtbauten. Genial.

Sofia – Stadt voller Tulpen

19. April 2026 / Bulgarien / Sofia / Nationales Ethnographisches Museum

Sofia hat sich fein herausgeputzt. In den Parks – und von diesen gibt es im Zentrum einige – blühen Tulpen und andere farbige Blumen. Die vielen schönen Gebäude kommen damit noch besser zur Geltung. Sofia zählt über 1,2 Millionen Einwohner. Als Tourist findet man sich schnell zurecht. Mit Metro, Tram oder Bus gelangt man von überall her relativ rasch ins Zentrum. Hier liegen alle wichtigen Sehenswürdigkeiten nahe beieinander und können problemlos zu Fuss abgelaufen werden. Auch für das leibliche Wohl der Gäste ist gesorgt. Am Vitosha Boulevard, der wichtigsten und bekanntesten Einkaufsstrasse Sofias, reiht sich ein Restaurant ans andere. Ich bin überrascht und begeistert. Ich habe mir einiges von Sofia versprochen. Dass es hier derart schön ist, habe ich aber nicht erwartet.

Alexander-Newski-Kathedrale

19. April 2026 / Bulgarien / Sofia / Alexander-Newski-Kathedrale

Kaiserwetter in Sofia. Die bulgarische Metropole ist eine tolle Stadt, die sich heute bei prächtigstem Wetter präsentiert hat. Sofia ist eine der ältesten Siedlungen Europas mit einer über 7000-jährigen Geschichte. Sie liegt im Westen des Landes auf gut 500 Metern Höhe auf einer Hochebene, direkt am Fusse des imposanten Witoscha-Gebirges, dessen Gipfel noch schneebedeckt sind. Das Wahrzeichen der Stadt ist die Alexander-Newski-Kathedrale mit ihren goldenen Kuppeln. Sie ist eine der grössten orthodoxen Kirchen der Welt. Toll an Sofia finde ich unter anderem, dass viele ihrer Sehenswürdigkeiten relativ frei stehen, so dass man sie gut fotografieren kann.

Sweti Nikolaj in Sofia

18. April 2026 / Bulgarien / Sofia / Sweti Nikolaj

Heute Nachmittag bin ich in der bulgarischen Hauptstadt Sofia angekommen. Für einen ersten Augenschein bin ich schon einmal mit der Metro ins Zentrum der Metropole gefahren, was von meinem Stellplatz am Stadtrand aus schnell und problemlos machbar ist. Was ich gesehen habe, hat mir gut gefallen. Es gibt viele sehr repräsentative Gebäude, schöne Kirchen, grosszügige Parks und eine verkehrsfreie Haupteinkaufsstrasse mit vielen Restaurants und Bars. Ich freue mich, morgen den ganzen Tag in Sofia verbringen zu dürfen.

Pyramiden von Stob

18. April 2026 / Bulgarien / Stob / Pyramiden von Stob

Ich träume davon, in rund einem Jahr die Nationalparks im Westen der USA zu besuchen. Einen kleinen Vorgeschmack auf den Bryce Canyon habe ich heute im Südwesten Bulgariens erhalten. Klar, die Pyramiden von Stob sind viel bescheidener als jene im bekannten Nationalpark in den USA. Gut aussehen tun sie aber trotzdem. Um sie vor die Augen beziehungsweise vor die Linse zu bekommen, muss man vorgängig rund eine halbe Stunde lang zum Teil recht steil bergauf laufen. Der Weg ist aber schön und die Pyramiden sind meiner Meinung nach die Anstrengung wert. Ein bisschen Fitness kann ja ohnehin nicht schaden. Und die notwendige Wanderung sorgt dafür, dass man die Pyramiden meist für sich alleine geniessen kann.