Pizzomunno

6. Oktober 2026 / Italien / Vieste / Pizzomunno

Das Wahrzeichen von Vieste ist der Pizzomunno, der am südlichen Strand aus dem Sand herausragt. Der Pizzomunno ist ein imposanter, fünfundzwanzig Meter hoher Monolith aus weissem Kalkstein. Um den markanten Felsen ranken sich etliche Sagen. Offenbar sagt man sich auch, dass man garantiert nach Vieste zurückkehrt, wenn man den Pizzomunno einmal umrundet. Dummerweise haben wir das erst gelesen, als wir den Ort bereits verlassen haben. Vieste hat uns aber so gut gefallen, dass wir auch ohne Umrundung des Pizzomunno gelegentlich wieder hier vorbeischauen.

Piazzetta Petrone

6. Oktober 2026 / Italien / Vieste / Piazzetta Petrone

Die Altstadt von Viste besteht aus einem Labyrinth von engen, historischen Treppen, kleinen Plätzen und weiss getünchten Häusern. Alles ist sehr gepflegt. In den Hauptgassen gibt es kleine Restaurants, Bars, Boutiquen und Handwerksläden. Viele Geschäfte verkaufen die traditionellen apulischen Orecchiette (Öhrchen-Nudeln). Ein paar Säcklein dieser Teigwaren fahren nun auch in Hopos Lagerräumen mit uns herum. Mal schauen, ob sie den Weg in die Schweiz finden oder vorher verspeist werden.

Vieste

6. Oktober 2026 / Italien / Vieste / Altstadt

Den heutigen Tag haben wir mehrheitlich in Vieste verbracht, das ganz im Osten des Gargano liegt. Bekannt als die „weisse Stadt“, thront das historische Zentrum auf einer steilen Klippe direkt über dem türkisfarbenen Meer. Vieste ist das touristische Zentrum des Gargano. Auf beiden Seiten der Stadt gibt es lange Sandstrände, an denen eine Vielzahl von Hotels, Ferienanlagen und Campingplätzen angesiedelt sind. Im Sommer muss hier reger Betrieb herrschen. Jetzt sind die meisten Anlagen geschlossen und es gibt nur noch wenige Touristen in den Altstadtgassen und an den Stränden. Genau so mögen wir es.

Peschici

5. Oktober 2026 / Italien / Peschici / Altstadt vom Hafen aus

Peschici war früher einmal ein reines Fischerdorf. Heute lebt das charmante Küstenstädtchen mit seinen 4’000 Einwohnern hauptsächlich vom Tourismus. Der alte Ortskern wurde spektakulär an eine neunzig Meter hohe Klippe gebaut. Die Altstadt ist ein Labyrinth aus steilen, engen Treppengassen, schattigen Innenhöfen und weiss getünchten Häusern. Im Centro Storico gibt es eigentlich nur zwei Laufrichtungen: aufwärts und abwärts. Ein wirklich schöner Ort, der selbst bei fehlender Sonne noch gut aussieht.

Torre del Ponte in Peschici

5. Oktober 2026 / Italien / Peschici / Torre del Ponte

Von Termoli aus sind wir noch zu einem Abstecher in den Gargano aufgebrochen. Der Gargano ist ein Vorgebirge im Norden Apuliens. Er ragt markant in die Adria hinein und wird wegen seiner geografischen Form auch als „der Sporn des italienischen Stiefels“ bezeichnet. Das gut zweitausend Quadratkilometer grosse Gebiet bildet als Parco Nazionale del Gargano einen der grössten und artenreichsten Nationalparks Italiens. Der Tourismus im Gargano konzentriert sich primär auf die beiden Ortschaften Peschici und Vieste. Peschici haben wir heute besucht, Vieste werden wir uns dann morgen anschauen. Am Vormittag haben wir noch das Wetter angetroffen, das uns unsere Wetter-Apps vorhergesagt haben: schön und warm (rund 23 Grad Celsius).

Trabucco

4. Oktober 2026 / Italien / Termoli / Trabucco Celestino

In Termoli gibt es auch einen sehr fotogenen Trabucco. Trabucchi sind traditionelle Pfahlbauten aus Holz, die man an der italienischen Adriaküste (vor allem in Apulien und in den Abruzzen) bestaunen kann. Die Trabucchi ragen wie riesige Spinnenbeine auf Stegen über das Meer. Mithilfe von langen Holzarmen und Seilwinden werden grosse Netze ins Wasser gelassen, um Fische direkt vom Ufer aus zu fangen. Viele dieser speziellen Bauwerke stehen heute unter Denkmalschutz. Gut so, denn wir haben immer wieder Freude, wenn wir in der Gegend auf solche Holzkonstruktionen stossen.

Piazza Vittorio Veneto

4. Oktober 2026 / Italien / Termoli / Piazza Vittorio Veneto

Stadtplätze haben in Italien eine wichtige Funktion. Sie sind das lebendige und soziale Herz einer Stadt, in dem sich das öffentliche Leben abspielt. Die Piazza dient als zentraler Treffpunkt für Nachbarn, Familie und Freunde. Der zentrale Platz in Termoli war heute Nachmittag allerdings fast leer. Die meisten Einheimischen waren entweder am Meer oder sie zirkulierten auf dem Corso Nazionale, in dem es mehrere Gelaterias hat, die heute gut besucht waren. Schön anzusehen war die Piazza Vittorio Veneto mit ihrem Denkmal und den Palmen aber auch ohne grosses Besucheraufkommen.

Termoli

4. Oktober 2026 / Italien / Termoli / Altstadt vom Strand aus

Termoli ist eine unserer Lieblingsstädte in Süditalien. Schöne Altstadt, schöner Hafen, schöner Strand, guter Platz zum Übernachten: Mehr brauchen wir nicht. Die Stadt mit ihren 30’000 Einwohnern liegt gut hundert Kilometer südöstlich von Pescara in der Region Molise. Termoli ist lebendig, aber viel authentischer und weniger überlaufen als andere Küstenorte. Gerade jetzt im Oktober hat es nur noch wenige Mitteleuropäer hier im südlichen Italien. Wir haben praktisch „nur“ noch Italiener um uns herum und uns ist es sauwohl dabei.

Sirolo

3. Oktober 2026 / Italien / Sirolo / Sirolo von Westen her

Auf der Rückfahrt von Ancona nach Porto Recanati bin ich in Sirolo vorbeigefahren. Das mittelalterliche Dorf thront wie ein Balkon auf einer Kuppe des massiven Monte Conero und gilt aufgrund seiner spektakulären Lage, der historischen Gassen und des kristallklaren Wassers zu den Perlen der Adria. Die Küste hier soll einige der spektakulärsten Buchten Italiens bieten, die regelmässig mit der europäischen Blauen Flagge ausgezeichnet werden. Aufgrund der vorgerückten Stunde fehlte mir leider die Zeit für einen Abstecher ans Meer. Aber allein der Anblick des Dorfes war ein Aufsteller. Und wenn ich das nächste Mal in der Gegend bin, werde ich mir Sirolo und seine Küste sicher genauer anschauen.