Meteora Landschaft

8. Januar 2026 / Griechenland / Meteora / Landschaft

Nicht nur die Meteora Klöster sind spektakulär, sondern auch die Landschaft, die sie umgeben. Diese ist geprägt von 400 bis 600 Meter hohen Sandsteinfelsen, die zum Teil wie riesige Nadeln in den Himmel ragen. Die meisten Felsen sind mit Flechten, Moosen und Gräsern bewachsen, was mich stark an Irland erinnert hat. Allein die Landschaft ist einen Besuch wert.

Meteora-Kloster Meteoron

8. Januar 2026 / Griechenland / Meteora / Kloster Meteoron

Ursprünglich wurden in der Felslandschaft nördlich von Kalambaka 24 Klöster errichtet. Von diesen sind heute noch sechs bewohnt und können besichtigt werden. Die Bauten all dieser sechs Klöster sind absolut spektakulär. Alle scheinen auf einem Sandsteinfelsen zu schweben und galten einst als uneinnehmbare Rückzugsorte für die Mönche. Die Zugänge wurden in der Zwischenzeit touristengerecht ausgebaut. Ganz ohne Anstrengung kann man die Klöster aber nicht besuchen, was ich auch gut finde.

Meteora-Kloster Varlaam

8. Januar 2026 / Griechenland / Meteora / Kloster Varlaam

Der Wettergott hatte ein Einsehen mit mir und den anderen Reisenden und hat uns einen ordentlich schönen Tag beschert. Nicht perfekt, aber doch recht viel Sonne mit vorbeiziehenden Wolken und nur ein zwei kurzen Regenschauern zwischendurch. Die Meteora-Klöster haben es auch verdient, dass man sie bei ordentlichem Wetter besucht. Es ist extrem eindrücklich, was für Bauwerke hier ab dem 14. Jahrhundert auf hohen Sandsteinfelsen erschaffen wurden. Ich ziehe den Hut vor den damaligen Baumeistern und Handwerkern, die mit bescheidenen Mitteln wahre Wunderwerke geschaffen haben.

Regenzeit

7. Januar 2026 / Griechenland / Kalambaka / Fluss Pinios

Es regnet, und regnet, und regnet. Den fünften Tag in Folge habe ich nun schon Regen. Die Flüsse bringen viel Wasser mit sich, wie hier der Pinios bei Kalambaka. Und es soll gemäss meiner Wetter-App mindestens eine Woche lang weiter regnen. Zumindest für die Adriaküste wird das vorhergesagt. Auf der Ostseite Griechenlands soll das Wetter hingegen deutlich besser sein. Ich habe mich daher entschlossen, in den Osten zu wechseln. Dort muss ich für meinen Flug zurück in die Schweiz ohnehin hin. Dieser rasche Seitenwechsel entspricht nicht ganz meiner ursprünglichen Planung. Aber irgendwann hat man das Nass von oben satt. Und schliesslich ist man ja flexibel. Bevor ich mich ostwärts verschiebe, möchte ich mir aber noch die spektakulären Meteora Klöster anschauen. Hier sehen die Wetterprognosen für morgen gar nicht so schlecht aus. Mal schauen, wie treffsicher die griechischen Wetterfrösche sind.

Ioannina

6. Januar 2026 / Griechenland / Ioannina / Ottoman Baths

In zwei bis drei Tagen sollte es möglich sein, aus der Schweiz nach Griechenland zu reisen. Ich habe mir für die Fahrt durch den westlichen Balkan fünfeinhalb Wochen Zeit gelassen und möchte keinen einzigen Tag dieser Reise missen. Die Ankunft in Hellas war heute etwas schwierig. Die Einreise nach Albanien hat vor einer Woche zweieinhalb Minuten gedauert, die Einreise nach Griechenland heute zweieinhalb Stunden (wobei eineinhalb Stunden auf die Kappe der Albaner gehen). Dann hat es den ganzen Tag fast ununterbrochen geregnet. Und der geplante Grosseinkauf von Lebensmitteln, den ich für heute eingeplant hatte, viel auch ins Wasser, weil hier heute ein Feiertag ist. In nächster Zeit kann es ja fast nur noch besser werden. Immerhin hat mir der Spaziergang durch Ioanninas Altstadt gut gefallen. Eine interessante Stadt, die schön am Pamvotida-See liegt und von der aus man Schifffahrten zur sehenswerten Ioannina-Insel unternehmen kann.

Griechenland 2026

6. Januar 2026 / Griechenland / Athen / Akropolis

Nach einer gut fünfwöchigen Reise durch den westlichen Balkan bin ich am Dreikönigstag 2026 in Griechenland angekommen. Hellas wird in den kommenden drei Monaten so etwas wie eine Drehscheibe für uns. Einerseits werde ich von hier aus zweimal für kurze Zeit in die Schweiz zurückfliegen, um die Familie wiederzusehen und Sitzungen zu besuchen. Heidi wird gegen Ende Januar in Athen wieder zu unserem Team stossen. Von hier aus werden wir dann im Februar zu einer längeren Reise durch die Türkei aufbrechen. Und selbstverständlich wollen wir Griechenland auch noch während einigen Wochen bereisen. Das Land hat viel zu bieten und ist recht abwechslungsreich. Wir freuen uns zu dritt auf eine schöne Zeit auf der hellenischen Halbinsel.