Fangfrischer Fisch

16. Mai 2024 / Spanien / La Rapita / Hafen

La Rapita liegt am südwestlichen Rand des Ebro-Deltas. Neben einem grossen Jachthafen gibt es auch noch einen herkömmlichen Fischerhafen mit eher kleineren Fischkuttern. Am späteren Nachmittag kehren diese vom Meer her zurück in den Hafen und entleeren ihren Fang. Die Fische und Meerestiere sind bereits fein sortiert in blauen Boxen abgefüllt. Von den Booten werden sie innerhalb des Hafens zu einer Sammel- und Verteilstation gekarrt, wo sie gewogen und danach zügig ausgeliefert werden. Wo überall in Spanien landen sie wohl letztendlich auf einem Tisch?

Zurück im Ebro-Delta

16. Mai 2024 / Spanien / Ebro-Delta / Reisfeld östlich von La Rapita

Der ursprüngliche Plan war es, ein rechtes Stück Richtung Barcelona oder gar noch weiter zu fahren. Dort haben sie aber eher schlechteres Wetter gemeldet. An unserem Übernachtungsort Vinaros haben wir dagegen frühmorgens hellsten Sonnenschein. Wir ändern unsere Pläne und begnügen uns mit einer kurzen Camperfahrt. Nach nur gut 20 zurückgelegten Kilometern stellen wir unseren Hopo in La Rapita ab, einem Ort mit einem ansehnlichen Fischerhafen, den wir von früher her bereits kennen. Dann machen wir uns erneut per Bike auf ins Ebro-Delta. Die Landschaft mit den vielen Reisfeldern, der Flamingo-Kolonie und den enorm breiten, menschenleeren Sandstränden gefällt uns einfach speziell gut. Und das Wetter hat voll mitgespielt. Rund ums Ebro-Delta türmten sich vielfach hohe Wolken auf. Wir aber haben praktisch den ganzen Tag über schönsten Sonnenschein, allerdings bei eher kühleren Temperaturen.

Verlassenes Castell d’Ulldecona

15. Mai 2024 / Spanien / Ulldecona / Castell d’Ulldecona

20 km vom Hafen- und Badeort Vinaros entfernt liegt landeinwärts Ulldecona. Überragt wird das Städtchen von einer umfassend renovierten Burg. Da an einem sonst mehrheitlich trüben Tag gerade die Sonne durchdringt und es mich auf dem Fahrrad nach einigen zusätzlichen Höhenmeter gelüstet, fahre ich hoch zum Castell. Die Aussicht ist prächtig. Und auch die schön hergerichtete Burg gefällt mir. Im Sommer ist hier ein Ausflugsrestaurant geöffnet. Jetzt aber bin ich mutterseelenalleine. Eine hübsche Zufallsbekanntschaft, die einmal mehr zeigt, dass sich kleine Abstecher ins Landesinnere meist lohnen.

Faszinierendes Valencia

14. Mai 2024 / Spanien / Valencia / Hemisfèric

Auch beim x-ten Besuch fasziniert Valencia. Die Stadt mit einer knappen Million Einwohnern zeichnet sich durch ein mildes, trockenes Klima sowie durch etliche Sehenswürdigkeiten aus. Die Altstadt ist immer wieder einen Besuch wert. Und vor allem die vom spanischen Stararchitekten Santiago Calatrava (von ihm gibt es auch in der Schweiz einige Bauten) entworfene Ciudad de las Artes y de las Ciencias fasziniert jedes Mal von Neuem. Was hier geschaffen wurde ist wirklich eindrücklich. Die Kehrseite der Medaille: Valencia soll zu den höchstverschuldeten Städten Spaniens zählen.

Naturpark L’Albufera

14. Mai 2024 / Spanien / Naturpark L’Albufera / Östlich von Sollana

Südlich von Valencia liegt der Naturpark L’Albufera, der aus einem grossen See, Sümpfen und Reisfeldern besteht. Östlich von Sollana führt ein kleines Strässchen durch den südlichsten Teil des Naturparks. Ideal für einen Velofahrt zu zweit, da es kaum Verkehr hat.

Trockenheit im Mai

13. Mai 2024 / Spanien / Gandia / Flussbett des Riu Serbis

Meine heutige Velofahrt führt mich unter anderem nach Gandia. Das eigentliche Gandia liegt rund fünf Kilometer vom Badeort Gandia (auch Platja de Gandia genannt) entfernt landeinwärts. Der durchs Städtchen fliessende Riu Serbis ist bereits Mitte Mai vollständig ausgetrocknet. Das mag einerseits damit zusammenhängen, dass er rund 30 km flussaufwärts gestaut wird – vermutlich zur Bewässerung der hier vorherrschenden Zitrusplantagen. Andererseits ist es aber wohl auch schon ein Weilchen her, seit hier der letzte Regen niederprasselte.

Gymnastik beim Castillo de Moraira

12. Mai 2024 / Spanien / Moraira / Castillo de Moraira

Von Calpe aus mache ich mich am Nachmittag mit dem Bike auf, die nähere Umgebung zu entdecken. Die Küste ist hügelig und weitgehend zugebaut. Immer wieder trifft man auf kleine Badebuchten, die Mitte Mai selbst an einem Sonntag und bei herrlichem Wetter noch wenig frequentiert sind. In Moraira gibt es direkt am Strand ein altes Castell. Die Verrenkungen des Vorturners habe ich mir erspart.

Sonnenverwöhntes Alicante

12. Mai 2024 / Spanien / Alicante / Stadt vom Castell de Santa Barbara aus

Auf fast 3’000 Sonnenstunden soll Alicante jährlich kommen. Wir haben nicht mitgezählt. Dafür war unser Aufenthalt auch viel zu kurz. In der Zeit, in der wir in Alicante waren, kamen schon einmal ein paar Stunden dazu. Wegen der grandiosen Aussicht auf die Stadt lohnt sich ein Fussmarsch hinauf zum Castell de Santa Barbara. Schön ist auch ein Bummel auf der breiten, palmengesäumten Standpromenade. Weitere Sehenswürdigkeiten sind eher rar gesät.

Übernachten am Meer

11. Mai 2024 / Spanien / Santa Pola / Küstenstrasse nach Alicante

Die letzte Nacht unter Palmen haben wir genossen. Beim ersten Blick aus dem Camper stellen wir frühmorgens erfreut fest, dass keine hundert Meter entfernt ein Obst- und Gemüsemarkt aufgestellt wurde. Wir schlagen zu: leckere Erdbeeren, frische Kirschen und aromatische Nespole begleiten uns auf dem kurzen Wegstück von Elche nach Santa Pola. Wir entfernen uns von Elche mit der Vorstellung, dass wir in diesen Ferien keinen schöneren Übernachtungsplatz mehr finden werden als der unter den Palmen. Doch wir werden positiv überrascht. Die nächste Nacht verbringen wir direkt am Meer. Besser kann es wirklich nicht mehr kommen.