Rovinj

3. Dezember 2025 / Kroatien / Rovinj / Altstadt von Südosten her

Ich bin wieder einmal in einem kleinen Venedig gelandet, denn Rovinj wird oft auch als das „kleine Venedig Kroatiens“ bezeichnet. Kanäle gibt es hier keine, aber die Architektur und die schmalen, gepflegten Altstadtgassen ähneln stark der „Serenissima“. Für mich ist Rovinj hinter Dubrovnik die zweitschönste Stadt Kroatiens. Obwohl man die Altstadt und die Uferpromenaden rasch einmal abgelaufen hat, bin ich den ganzen Tag hier geblieben und ich werde auch hier nächtigen. Von so viel Schönheit kann ich eben kaum genug kriegen.

Porec

2. Dezember 2025 / Kroatien / Porec / Trg Slobode

Kroatien hat mich mit recht trübem Wetter begrüsst. Einzig in Porec waren für rund eine halbe Stunde ein paar blaue Wolkenlöcher sichtbar. Porec besitzt eine gut erhaltene Altstadt mit engen Gassen und historischen Mauern. Die berühmteste Sehenswürdigkeit ist die aus dem 6. Jahrhundert stammende Euphrasius-Basilika, die prachtvolle Mosaike aufweist und zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Leider war heute keine Besichtigung möglich. Reisen im Winter hat einige Vorteile, da kaum andere Touristen unterwegs sind. Dafür ist dann aber auch das touristische Angebot stark eingeschränkt. Alles kann man eben nicht haben.

Novigrad

2. Dezember 2025 / Kroatien / Novigrad / Hafen mit Altstadt

Novigrad ist einer der nördlichsten Ferienorte Kroatiens. Die Geschichte der Stadt reicht bis in die Antike zurück. Schon griechische Seefahrer betrieben hier einen Stützpunkt. Zu besichtigen gibt es aus dieser Zeit aber nichts mehr (ausser man geht tauchen), da die Ruinen vom Meer überflutet sind. Zu sehen gibt es in Novigrad eine kleine, aber schöne Altstadt mit engen Gassen und gepflegten Häusern. Am besten gefallen hat mir einmal mehr der Hafen mit seinen farbigen Schiffen.

Buje

2. Dezember 2025 / Kroatien / Buje / Dorf von Südwesten her

Slowenien habe ich bereits wieder verlassen. Nach bloss 14 Kilometern Fahrt bin ich heute Vormittag in Kroatien eingetroffen. Ein paar wenige Kilometer hinter der Grenze liegt Buje mit seiner schönen mittelalterlichen Altstadt. Wenn man durch die engen Gassen den Hügel hinauf schlendert, trifft man immer wieder auf alte Kirchen. Die Region rund um Buje ist ein bekanntes Weinanbaugebiet mit zahlreichen Weinkellern und Agrotourismus-Betrieben, die auch Olivenöl anbieten.

Piran

1. Dezember 2025 / Slowenien / Piran / Tartinijev Trg und Altstadt

Der bekannteste und schönste Ort, den ich heute besucht habe, ist Piran. Das Fischerstädtchen wird oft auch als die slowenische Perle der Adria bezeichnet. Piran, das knapp 4’000 Einwohner zählt und auf einer Halbinsel erbaut wurde, ist wirklich sehr schön. Die Architektur ist stark von der Venedigs geprägt. Auf dem Foto fallen zwei Dinge auf: Der Besucherandrang war heute bescheiden (im Sommer sieht es auf dem Platz wohl anders aus) und das Wetter war mir nicht sehr gut gesinnt. Ich will aber nicht allzu laut klagen. Ursprünglich war für heute ein Regentag angesagt. Der Himmel war zwar die ganze Zeit bedeckt, aber es blieb trocken. Und das bei maximal 14 Grad. Ist doch auch etwas.

Izola

1. Dezember 2025 / Slowenien / Izola / Hafen und Altstadt

Einen freien, legalen Parkplatz für ein Wohnmobil zu finden, ist an der slowenischen Riviera recht schwierig. Ich habe daher heute schnurstracks einen Stellplatz angesteuert und bin die interessantesten Orte mit dem Fahrrad abgefahren, was angesichts des kurzen slowenischen Küstenabschnitts nicht allzu streng war. Ich durfte dabei feststellen, dass es hier ausgezeichnete Radwege gibt und dass das Fahrrad das einzige Verkehrsmittel ist, mit dem man als Tourist bis in die Zentren kommt. Izola besitzt einen malerischen Hafen und eine kleine, aber hübsche Altstadt. Klein, aber fein.

Koper

1. Dezember 2025 / Slowenien / Koper / Titov Trg

Ich bin an der slowenischen Riviera. Sloweniens Adriaküste ist bloss knappe 47 Kilometer lang und wird wegen ihrer Schönheit auch als Riviera bezeichnet. Sie ist bekannt für ihre landschaftliche Vielfalt mit charmanten Küstenstädten wie Piran, Portoroz und Izola sowie für malerische Buchten. Hinzu kommt die Hafenstadt Koper, die 25’000 Einwohner zählt. Koper ist der wichtigste Seehafen Sloweniens und dazu auch ein bedeutender Industriestandort. Koper verfügt über eine hübsche Altstadt mit venezianischem Charme. Herz der Altstadt ist der Tito-Platz, der oft auch einfach als „Piazza“ bezeichnet wird.

Canal Grande in Triest

30. November 2025 / Italien / Triest / Canal Grande

Vor drei Wochen sind wir auf einem Vaporetto durch den Canal Grande in Venedig getuckert. Heute hat es mich wieder an einen Canal Grande verschlagen: an denjenigen von Triest. Die beiden Wasserwege lassen sich nur schwer vergleichen. Der Canal Grande von Venedig ist einmalig und übertrifft alles. Derjenige von Triest lässt sich aber auch sehen. Überhaupt hat mir die Stadt recht gut gefallen. Neben dem Hafen gibt es einen riesigen Platz (Piazza dell’Unita d’Italia) mit mehreren eindrücklichen Bauten. Oben auf dem Stadthügel findet man eine grössere Burganlage und die Kathedrale. Und überall dazwischen stösst man auf Ruinen grösserer und kleinerer römischer Bauten. Triest war ein würdiger Abschluss für meine drei Tage in Italien. Morgen Vormittag geht es rüber nach Slowenien, das nur noch einen Katzensprung entfernt ist.

Portogruaro

30. November 2025 / Italien / Portogruaro / Piazza della Repubblica

Auf dem Weg nach Triest habe ich in Portogruaro einen Zwischenstopp eingelegt. Das Städtchen zählt 25’000 Einwohner und besitzt eine hübsche Altstadt, die dem Fluss Lemene entlang errichtet wurde. Heute war in allen Gassen sehr viel Betrieb, da ein Weihnachtsmarkt abgehalten wurde. Ich gebe gerne zu, dass ich kein Fan von Weihnachtsmärkten bin. Der hier hat mir aber gut gefallen. Viele handwerkliche Arbeiten wurden angeboten, dazu leckere Lebensmittel und Essstände mit Angeboten aus aller Welt (als ob Italien nicht genug eigene Spezialitäten hätte). Die Kehrseite der Medaille: Aufgrund des grossen Besucherandrangs waren praktisch alle Parkplätze belegt. Irgendwie konnte ich Hopo dann aber doch noch unterbringen. Ganz legal war es wohl nicht. Die Polizei hatte aber anderes zu tun. Und in Italien ist es ja üblich, dass auf einem Parkplatz mit fünfzig markierten Parkfeldern mindestens neunzig Fahrzeuge untergebracht werden.

Treviso

29. November 2025 / Italien / Treviso / Cagnan Grande bei der Isola della Pescheria

Treviso ist die Heimatstadt von Benetton. Die vier Benetton-Geschwister sind in einem Vorort von Treviso geboren und haben hier 1965 ihr Geschäft gegründet. Nach Treviso bin ich nicht wegen der farbigen Pullover gereist, sondern wegen der schönen Altstadt. Diese wird von etlichen kleinen Kanälen durchzogen, was ihr ein spezielles Flair verleiht. Treviso kann sicher nicht mit dem dreissig Kilometer südlicher gelegenen Venedig verglichen werden. Das wäre verwegen. Dennoch hat es mir hier gut gefallen und ich bin froh, dass ich den kleinen Umweg hierhin unter die Räder genommen habe.