Eriwan

18. Februar 2026 / Armenien / Eriwan / Cascade

Armenien und dessen Bewohner gefallen uns bisher gut. Etwas enttäuscht sind wir hingegen von der Hauptstadt Eriwan. Diese ist recht gross (über 1,1 Millionen Einwohner), hat aber für unseren Geschmack wenig zu bieten. Viele der gepriesenen Sehenswürdigkeiten sind im sowjetischen Stil erbaut. Sie sind monumental, aber keinesfalls schön. Ein Beispiel hierfür ist die Cascade, eines der wichtigsten Wahrzeichen von Eriwan. Die Treppenanlage ist mit fünf Plattformen und fast 600 Stufen riesig, aber nicht wirklich sehenswert. Ähnlich ist es uns bei den übrigen angeblichen „Highlights“ von Eriwan ergangen. Weil uns das ländliche Armenien deutlich besser gefällt als dessen Hauptstadt, haben wir unseren Besuch abgekürzt und sind bereits am frühen Nachmittag weitergezogen.

Nach dem grosssen Regen

30. Januar 2026 / Griechenland / Asprovalta / Küste

Der 29. Januar war ein nasser Tag in Griechenland. Den ganzen Tag über hat es mehr oder weniger stark geregnet. Wir sind ein ordentliches Stück in Richtung Türkei gefahren. Auf eine Besichtigung hatten wir bei diesem trüben Wetter keine Lust. Und irgendwann am frühen Nachmittag mochten wir auch nicht mehr durch den Regen fahren. Wir haben uns ein schönes Plätzchen direkt am Meer gesucht und relaxed. Hier kamen wir heute früh in den Genuss einer schönen Morgenstimmung. Eine rasche und deutliche Wetterbesserung ist leider noch nicht in Sicht. Immerhin sollte es heute möglich sein, trockenen Fusses die griechische Hafenstadt Kavala zu besichtige. Und danach geht es rüber in die Türkei. Hopo freut sich, ein neues Land zu entdecken. Und wir freuen uns natürlich mit.

Hopo, unser Pickup-Camper

Hopo ist ein sogenannter Pickup-Camper. Das Basisfahrzeug ist ein Toyota Hilux Baujahr 2019 mit einem 2,4-Liter-Motor und einer Extra Cab Kabine (erweiterte Kabine mit kleineren Rücksitzen). Beladen wiegt das Gesamtgefährt mitsamt Insassen gegen 3,5 Tonnen und verbraucht 12,5 Liter Diesel auf 100 Kilometer. Die Wohnkabine (Husky 240/5) stammt von der Firma Bimobil aus Oberpframmern bei München. Schweizer Importeur und Nachrüster ist die Firma Tartaruga AG aus Kleinadelfingen aus dem Zürcher Weinland. Mit Hopo sind wir dank ausreichenden Solarzellen autark unterwegs. Wir müssen alle drei bis vier Tage Frischwasser tanken und entsorgen, sind ansonsten aber nicht auf die externe Infrastruktur angewiesen, die ein Campingplatz bietet.